Babylon
Als die Babylonier im 2. Jahrtausend vor Christus von den Sumerern den heutigen Irak übernahmen, übernahmen sie auch die Kunst des Bierbrauens und verfeinerten sie. Lagerbier aus Babylon wurde bis ins entfernte Ägypten exportiert.
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Bavette Kaum eine Brauerei verfügt für jede ihrer Biersorten über ein eigenes Glas. Mit einer Bavette («Lätzchen» aus dem Französischen übersetzt), erkennt der Gast, welche Sorte ihm serviert wird. Die Bavetten aus Papier werden am Fuss des Glases befestigt.
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Bayern
Bayern gilt als das Land der Brauer und Biertrinker. Das war nicht immer so. Vor dem Dreissigjährigen Krieg wurde Bier vor allem in Norddeutschland gebraut, während die Bayern Wein anbauten. So musste im 15. und 16. Jahrhundert das meiste Bier aus Norddeutschland nach Bayern importiert werden.
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Becher Der Becher ist ein Trinkgefäss aus Glas mit in der Regel 3 dl Inhalt. Früher wurde er auch aus Holz, Ton, Zinn, Edelmetall oder Elfenbein gefertigt, vielfach kunstvollen Formen und Ausführungen. Besonders prächtige Becher werden auch als Kelch oder Pokal bezeichnet.
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Berliner Weisse
Die Berliner Weisse ist ein obergäriges, sehr helles Bier, das dem Uneingeweihten ungeniessbar erscheint. Serviert man es eiskalt mit süssem Waldmeister- oder Himbeersirup und einem Strohhalm, so wird aus der «Berliner Weisse mit Schuss» eine Spezialität.
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Bern
Im 17. Jahrhundert erteilte auf dem Gebiet der Schweiz der Kanton Bern erstmals eine Bewilligung zur gewerbsmässigen Herstellung von Bier.
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Bier
Bier ist ein alkoholisches, kohlensäurehaltiges Getränk, das aus mit Hefe vergorener Würze gewonnen wird, der Hopfenprodukte zugegeben werden. Biere müssen gemäss Lebensmittelverordnung gewisse Kriterien bezüglich der Zusammensetzung erfüllen. Die Biere lassen sich in verschiedene Kategorien (Biersorten bzw. Biertypen) unterteilen.
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Bierbauch
Der Bierbauch ist ein falscher Ausdruck. Er suggeriert, ein dicker Bauch komme vom Biertrinken. Bier allein macht indes nicht dick. Überzählige Kilos sind meist die Folge von zuwenig Bewegung sowie von kalorienreichem, oft fetthaltigem Essen und zusätzlichen Kalorien des Alkohols.
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Bierbrand
Bierbrand ist ein Spirituose, die durch Destillation von Bier gewonnen wird. Der Bierbrand muss so destilliert werden, dass er die geschmacklichen Merkmale von Bier aufweist. Der Mindestalkoholgehalt muss 38 Volumenprozente betragen.
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Bierdeckel Bierdeckel gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich tatsächlich als Deckel gedacht, wurden sie auf das Glas oder den Krug gelegt, um das Bier frisch zu halten. Die Bierteller oder Bieruntersetzer waren zu jener Zeit aus Filz; bedruckte Bierteller aus Karton - die heutigen Bierdeckel - gibt es seit 1906. Bierdeckel werden eifrig gesammelt und sogar an Bierdeckelbörsen gehandelt."
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Bierdiät
Die Theorie besagt, dass der Körper mehr Energie aufwenden muss, um kaltes Bier auf Körpertemperatur zu bringen, als ihm durch das Bier selber zugeführt wird. Sollte diese Theorie zutreffen, so wäre Biertrinken tatsächlich als Bierdiät zu betrachten.
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Bierdose Die Brauerei Gottfried Krueger in Richmond / Virginia brachte 1935 die ersten Bierdosen auf den Markt. In Europa wurde Dosenbier durch das Waliser Brauhaus Felinfoel eingeführt. Heute ist die Bierdose in der Schweiz die am stärksten wachsende Bierverpackung.
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Biereifer
Einige Ausdrücke zur Charakteristik einer Person stammen aus dem studentischen Milieu. Von Studenten, die sich mehr dem Biergenuss als dem Studium widmeten, sagte man früher, sie legten einen wahren Biereifer an den Tag.
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Bierernst
Neben dem Biereifer hat auch der Ausdruck bierernst einen studentischen Hintergrund. So wird einem übertrieben ernsten Menschen nachgesagt, er sei bierernst.
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Bierfalle
Die Bierfalle ist ein beliebtes Mittel von Hobbygärtnern, um Schnecken von den Pflanzungen fernzuhalten. Die Bierfalle ist ein bodeneben eingegrabener Becher mit Bier, in den Schnecken, die vom Bierduft angelockt werden, fallen.
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Bierfass Das Bierfass bestand ursprünglich aus Holz und wurde von Küfern angefertigt. Heute bestehen Bierfässer aus Stahl. Bierfässer werden auch als Container oder Keg (englischer Ausdruck für Fass) bezeichnet.
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Bierflasche Die Farbe der Bierflasche kann einen Einfluss auf die Bierqualität haben. Braune Bierflaschen schützen das Bier besser als grüne oder weisse Flaschen vor Licht, das den Geschmack verändern kann. Seit 1892 wird in der Schweiz Bier in Flaschen abgefüllt. Bereits die Germanen kannten die Bierflasche.
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Biergarten
Der Biergarten ist eine Gartenwirtschaft. Vor der Erfindung der Kühlmaschine wurden die Bierkeller auch durch Schatten spendende Bäume auf kühlen Temperaturen gehalten. Entsprechend wurden möglichst viele Bäume (häufig Kastanien) vor den Kellern gepflanzt. Der Biergarten war die angenehme Folgeerscheinung.
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Biergeschichte
Die Biergeschichte ist lang, denn Bier wird seit weit über 5000 Jahren gebraut, und die Braukunst hat sich über die ganze Welt verbreitet. Während in Europa Bier mit Gerstenmalz gebraut wird, gibt es in Südamerika Maisbier, in Japan Reisbier und in Afrika Hirsebier.
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Biergesetz Das Biergesetz in der Schweiz ist ein reines Biersteuergesetz.
Biersteuer
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Bierglas Fast für jedes Bier gibt es ein spezielles Glas. Vor dem Ausschank sollen Biergläser mit Wasser gespült und dadurch abgekühlt werden. Ein nicht gekühltes Glas erwärmt auch das Bier, wodurch die Kohlensäure ausgetrieben wird und das Bier rascher schal schmeckt.
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Bierhahn Bierhahn oder Bierhahnen
Zapfhahn
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Bierhumpen
Ein Bierhumpen ist der vorwiegend in der Schweiz verwendete Ausdruck für einen Bierkrug. Das grössere, zylindrische oder bauchförmige Trinkgefäss besteht aus Glas oder Steingut und hat teilweise einen Deckel. Bierhumpen sind oft verziert und daher ein beliebtes Sammelobjekt.
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Bieridee
Die Bieridee ist der umgangssprachliche Ausdruck für eine untaugliche Idee. Bierideen sollen entstanden sein, weil die Ideengeber zuviel Bier getrunken haben.
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Bierig
Bierig umschreibt den abgerundeten, ausgewogenen Geruch und Geschmack eines harmonischen Bieres.
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Bierkarte
Gastronomiebetriebe, welche die Bierkultur pflegen, verfügen über eine Bierkarte. Die Bierkarte enthält Informationen über die angebotenen Biersorten. Häufig enthalten Bierkarten auch viel Wissenswertes rund ums Bier.
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Bierkartell In der Schweiz bestand von 1934 bis 1992 ein Bierkartell. Das Bierkartell teilte den Brauereien geschützte Gebiete zu und garantierte so genügend Absatz und Verdienst. Es diktierte die Preise und hielt ausländische Konkurrenz möglichst fern. So waren die Schweizer Brauereien nicht gezwungen, innovativ zu werden, zu wachsen und über die Landesgrenzen hinaus zu expandieren.
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Bierkäse
Der Bierkäse ist vor allem in Bayern und Österreich bekannt. Seinen aromatisch-pikanten Geschmack erhält der Bierkäse durch die Behandlung der Rinde während des Reifens mit Bier. Als Getränk zum Bierkäse wird vorzugsweise Bier empfohlen.
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Bierkrug
Um ein Bier frisch und kühl zu halten und es auch mit dem Auge zu geniessen, ist der Bierkrug bestens geeignet. Er ist häufig reich verziert und hat einen Deckel. Über 1200 historische Bierkrüge umfasst das weltweit einzige Bierkrugmuseum im deutschen Bad Schussenried.
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Bierküche Biersuppe, Biersauce und Bierteig sind die einige der bekanntesten Produkte der Bierküche. Die Bierküche eignet sich keineswegs nur für deftige Speisen, sondern ebenso für die feine Küche, ja sogar fürs Dessert. Es gibt ganze Kochbücher, in denen Bier zur Zubereitung jeder Speise dient.
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Bierkulinarium
Beim Bierkulinarium wird zu jedem Gang eines mehrgängigen Menüs das passende Bier serviert - vom Entree bis zum Dessert. Bei Bierkulinarien sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
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Bierkultur
Die Bierkultur zeigt auf, dass Bier weit mehr als nur ein Getränk ist. Mit seiner Jahrtausende alten Tradition kommt dem Bier eine besondere gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung zu. Zur Bierkultur gehört viel Wissenswertes. Stichworte sind etwa Sortenvielfalt, Biertypen, Braukunst, Bierausschank, Bierdegustation, Bierküche und vieles mehr.
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Bierkur
Im Rahmen der Wellness-Welle gibt es Bierkuren von verschiedenen Anbietern. Eine Bierkur kann Bierbäder sowie Körperbehandlungen und Mahlzeiten mit Bierprodukten umfassen. Bereits Kleopatra wusste, dass Bier die Haut glatt und geschmeidig hält. Darum ersetzte sie die Eselsmilch in ihrem Bad durch Bier.
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Bierleitung Die Bierleitung verbindet das Fass oder den Tank im Bierkeller mit der Ausschankanlage im Lokal. Je nach Gastronomietyp sind die Durchflussmengen in den Bierleitungen verschieden. Normalwerte sind 3 bis 5 Liter pro Minute. Bei Festen können bis zu 20 Liter pro Minute nötig sein. Bierleitungen müssen regelmässig gewartet werden.
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Biermarke Die Biermarke steht für das Produkt der entsprechenden Brauerei. Biermarken umfassen in der Regel mehrere Biersorten.
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Biermarkt
Die offiziellen Zahlen zum Biermarkt Schweiz umfassen alle in der Schweiz konsumierten alkoholhaltigen Biere, inklusive Importe. Die alkoholfreien und daher nicht steuerpflichtigen Biere sowie die Exporte sind in den Biermarkt-Zahlen nicht inbegriffen.
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Bierorden
Der Schweizer Brauerei-Verband und seine Mitgliedsbrauereien können an Personen, die sich um die Förderung des Bieres besonders verdient gemacht haben, den Bierorden «ad gloriam cerevisiae» («zu Ehren des Bieres») verleihen.
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Bierpop
Der Bierpop ist in der Brauereiindustrie keine gebräuchliche Bezeichnung. Die Bezeichnung Bierpop wird von Politik und Medien verwendet für ein Panaché mit einem Alkoholgehalt eines herkömmlichen Bieres. Abgeleitet ist der Begriff von Alkopop.
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Bierproduktion Die Bierproduktion - auch Brauen oder Bierherstellung genannt - umfasst mehrere Schritte: Schroten des Malzes, Maischen, Läutern, Würzekochen, Hopfengabe, Würzeklärung, Würzekühlung, Hefezugabe, Gärung, Lagerung, Filtrieren und Abfüllung.
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Bierschild Bierschilder, meistens aus Email hergestellt, waren früher wichtige Werbeträger, um in Gastronomie und Handel die Konsumenten auf die jeweilige Biermarke aufmerksam zu machen. Heute sind Bierschilder begehrte Sammlerobjekte.
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Bierseligkeit
Bier ist stimmungsfördernd und beruhigend zugleich. Als Bierseligkeit wird entsprechend der friedliche, «selige» Zustand bezeichnet, in dem man sich nach dem Biergenuss befindet.
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Biershampoo
Die im Bier enthaltenen Panthothensäure und Vitamin-B-Komplexe wirken sich günstig auf Haut und Haar aus. Die Kosmetikindustrie hat längst entdeckt, dass Biershampoo und -spülungen eine Wohltat für das Haar sind.
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Biersommelier In Deutschland kann man sich zum Diplom-Biersommelier (Bierkellner) ausbilden lassen. Ein Biersommelier lernt das Erstellen einer Bierkarte, das Einbrauen eines Sudes, hat ein Sensorik-Praktikum und eine Bierverkostung auf dem Stundenplan.
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Biersorte
Eine Biermarke verfügt in der Regel über verschiedene Biersorten. Die Marke Feldschlösschen etwa umfasst die Biersorten Original, Hopfenperle, Dunkle Perle usw.
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Bierspezialität Bierspezialitäten werden mit besonderen Rohstoffen nach speziellen Rezepten gebraut, enthalten ausser Gerstenmalz weitere Getreide, werden saisonal angeboten bzw. differenzieren sich deutlich im Aussehen oder im stärkeren Hopfen- und Alkoholgehalt.
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Bierstängel
Bierstängel sind beliebte Snacks, die bestens zu Bier passen.
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Biersteuer In der Schweiz wird der Hektoliter (hl) Bier aktuell mit 24.75 Fr. besteuert (Deutschland umgerechnet rund 14 Fr. pro hl). Jährlich fliessen so über 100 Mio. Fr. in die Bundeskasse. Zusammen mit der Mehrwertsteuer betragen sich Abgaben über 300 Mio. Fr.
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Biertank-Lastwagen Mit dem Biertank-Lastwagen wird Bier im Rahmen des Gastrotanksystems von der Brauerei direkt zum Lagertank von Grosskunden transportiert. Biertank-Lastwagen verfügen über zwei Kammern, um zwei verschiedene Biersorten mitführen zu können.
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Bierteller
Bierdeckel
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Bierturm "Der Bierturm, auch als Biersäule oder Zapfsäule bezeichnet, besteht aus einer (Plexiglas-) Säule mit integriertem Zapfsystem. Die Gäste können sich so selber ihr Bier zapfen. Biertürme gibt es mit verschiedenen Inhalten; verbreitet sind Gefässe mit 3 oder 5 Litern Inhalt."
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Biertyp
Unterschiedliche Rohstoffe, Rezepte und Technologien verleihen dem jeweiligen Biertyp das Aussehen, den individuellen Geschmack sowie den Alkohol- und Kohlenhydrat-Gehalt. Biertypen in der Schweiz sind Lagerbier, Spezialbier, Bierspezialitäten, Leichtbier und alkoholfreies Bier.
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Biobier
Weil Bier an sich bereits ein ausgesprochen natürliches Produkt ist, halten Biobiere nur einen verschwindend kleinen Marktanteil. Biobier unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Bier einzig in der Auswahl der Rohstoffe, deren Anbau biologisch erfolgt.
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Bitter
Bitteres oder herbes Bier entsteht, wenn beim Brauen viel Hopfen eingesetzt wird. Weil Frauen die Bittere doppelt so stark empfinden wie Männer, werden bittere Biere vor allem von Männern bevorzugt. Bittere Biere werden weltweit oft mit dem Zusatz «bitter» bezeichnet.
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Blond
Der Ausdruck blond stammt aus dem Französischen (une bière blonde). Mit blond ist helles Bier gemeint. In der deutschen Sprache wird etwa der Ausdruck «ein kühles Blondes» verwendet.
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Blume Die Schaumkrone auf einem frisch gezapften Bier nennt man Blume. Beim Einschenken wird Kohlensäure freigesetzt, die den Schaum bildet. Er beseht aus kleinen Bläschen besteht - je kleiner die Bläschen desto stabiler und weisser der Schaum.
Schaum
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Blutalkoholgehalt In erster Linie beeinflussen Gewicht und Geschlecht den Blutalkoholgehalt. Weitere Einflüsse auf den Blutalkoholgehalt haben die Zeit, Alter, Körpergrösse, Statur und Mageninhalt. Stress, Müdigkeit, Krankheit, Medikamente und Drogen können die Wirkung des Alkohols verstärken.
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Bockbier Das früher verbreitete Bockbier ist in der Schweiz bis auf wenige Ausnahmen verschwunden. Dunkle oder helle Bockbiere sind malzaromatische Starkbiere mit einem Stammwürzegehalt von über 16 % (Doppelbock sogar bis zu 20 %). Zumeist werden Bockbiere zu besonderen Anlässen wie Ostern und Weihnachten gebraut.
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Bottich
Das Wort Bottich stammt vom lateinischen Buta (Fass) und bezeichnet ein grosses, weites Gefäss. Anstelle der früheren Bottiche werden heute zumeist Pfannen (Maischepfanne anstelle Maischebottich) bzw. Tanks (Gärtank anstelle Gärbottich) verwendet.
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Boutique-Bier
Boutique-Biere sind Biere aus einer kleinen Brauerei.
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Bräu
Biermarken beinhalten ab und zu die Bezeichnung Bräu, so etwa Löwenbräu. Bräu ist in diesem Zusammenhang einzig eine andere Bezeichnung für Bier.
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Brauchwasser
Pro hl Bier werden heute insgesamt rund 5 hl Wasser benötigt. Neben dem eigentlichen Brauwasser ist der grösste Teil davon Brauchwasser. Mit Brauchwasser werden vor allem Mehrweggebinde und Installationen gereinigt. Brauchwasser muss biologisch rein sein.
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Brauerei
Eine Brauerei ist ein Gewerbe- oder Industriebetrieb, der Bier herstellt. In der Schweiz gibt es heute über 100 Brauereien.
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Brauereiführung
Bei einer Brauereiführung erfährt der Laie viel Wissenswertes rund um die Braukunst. Brauereiführungen sind bei Biergeniessern beliebt, verbinden sie doch eindrückliche Bilder der modernen Bierherstellung mit dem Genuss der frischen Produkte.
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Brauereikultur
Jede Brauerei verfügt über ihre eigene Brauereikultur, die sie ihren Besuchern zeigen kann. Zur Brauereikultur gehören das sorgfältige Instandhalten von historischen Brauereigegenständen und -fahrzeugen und das Beibehalten von Zeitzeugen wie Brauereipferden.
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Brauereimuseum
Zahlreiche Brauereien stellen ihren Besuchern die Braukunst von einst in Brauereimuseen vor. In der Schweiz verfügt die Brauerei Cardinal in Freiburg (Bild) über das bekannteste Brauereimuseum.
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Brauereipferd Brauereipferde werden heute nur noch von wenigen Brauereien als eindrückliches Marketinginstrument gehalten. Ein Brauereipferd ist gutmütig und speziell zum Ziehen schwerer Lasten gezüchtet. Brauereipferde waren früher unentbehrlich, denn bis zum Ersten Weltkrieg erfolgte der Biertransport ausschliesslich durch Pferdegespanne und die Eisenbahn.
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Braugerste
Die Braugerste ist eine jene Art von Gerste, die sich besonders gut für das Bierbrauen eignet. Ihr Korninhalt besteht im Wesentlichen aus Stärke sowie Eiweiss und Mineralsalzen.
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Brauhaus
Brauhaus ist eine in Deutschland verwendete Bezeichnung für Brauereien. Brauhäuser kommen auch in der Schweiz vereinzelt vor.
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Brauingenieur
Die Technischen Universitäten von Berlin und München-Weihenstehpan bildeten früher Brauingenieure aus. Der Hochschullehrgang dauerte 10 Semester. Heute wird der Studiengang «Brautechnisches Fachstudium» angeboten.
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Braukunst
Die Braukunst ist das Beherrschen der gesamten Bierherstellung. Dazu gehören das Maischen, Läutern, Würzen, Gären, Lagern und Filtrieren. Die Braukunst basiert auf einem fundierten Fachwissen und langjähriger Erfahrung.
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Braukurs
An einem Braukurs erhalten Heim- und Hobbybrauer Wissen rund ums Bierbrauen vermittelt. Teilweise wird mit dem Braukurs auch ein Braukit zum Brauen zu Hause verkauft.
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Braumalz
Braumalz wird in Mälzereien hergestellt. Meistens wird für Braumalz Gerste verwendet. Das Braumalz prägt Farbe und Geschmack des Bieres. Das in der Schweiz verwendete Braumalz stammt vorwiegend aus Deutschland und Frankreich.
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Braumeister Der Braumeister ist verantwortlich für die Abwicklung und Kontrolle der gesamten Bierproduktion. Grössere Betriebe verteilen die Aufgaben auf mehrere Braumeister, die jeweils für einen Bereich (Sudhaus, Keller, Filtration, Abfüllung) zuständig sind. Der Braumeister erwirbt nach der Grundausbildung als Lebensmitteltechnologe (früher Brauer) das Braumeisterdiplom.
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Braupfanne Die Braupfanne ist der Sudkessel, wo die Würze unter Zugabe von Hopfen gekocht wird. Bestanden frühere Braupfannen aus Kupfer, so werden sie heute aus Edelstahl gefertigt.
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Braustern Im 19. Jahrhundert ist der Braustern zum Symbol für Brauereien geworden. Der Braustern in Form des Hexagramms (Sechsstern) vereinigt die Symbole für die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde in sich, die alle ihren Anteil an der Entstehung des Biers haben. Er ist gleichzeitig Symbol der Vereinigung des Menschen, der Irdischen (versinnbildlicht durch das Dreieck mit dem der Spitze nach unten) mit dem Göttlichen, dem Geistigen (Dreieck mit Spitze nach oben).
Sternen
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Brauwasser Das Brauwasser hat einen wesentlichen Einfluss auf Qualität und Geschmack des Bieres. Brauwasser unterliegt den gleichen Bestimmungen wie Trinkwasser und muss frei von allen chemischen Zusätzen sein. Idealerweise ist Brauwasser weich und daher kalkarm.
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Buffet
Das Buffet im Restaurant umfasst Offenausschankanlage mit Gläserdusche und Kühlschubladen für das Flaschenbier. Früher wurde das Buffet häufig von den Brauereien eingebaut.
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Bügelflasche Kleinere Brauereien bieten ihre Spezialitäten teilweise in der Bügelflasche an. Bügelflaschen waren bis in die 70-er Jahre die gängige Flaschenform.
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Bügelverschluss Der durch den Berliner Carl Dietrich erfundene Bügel-Verschluss war bis weit ins 20. Jahrhundert der typische Verschluss für Bierflaschen.
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Champagner-Weizen
Champagner Weizen ist ein in Bayern entwickeltes Bier. Es handelt sich um ein klares, hefefreies Weizenbier.
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Chemie
Bier ist ein reines Naturprodukt und enthält keine chemischen Zusatzstoffe.
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Cholesterin
Bier enthält kein Cholesterin.
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Chübeli Ein Chübeli ist in bestimmten Regionen der Schweiz der Name für ein Trinkglas mit Henkel. Ein Chübeli hat 3 dl Inhalt. In andern Regionen wird für das Chübeli der Ausdruck Rugeli verwendet.
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Cool-Keg Der Cool-Keg (Deutsch: kühles Fass) ist ein selbstkühlendes Mehrweg-Bierfass. Durch ein rein physikalisches Verfahren und ohne Chemie wird das Bier im Coolkeg innert 30 Minuten auf die Genusstemperatur von 6 bis 9 ° C gekühlt.
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Darren In der Mälzerei erfolgt nach dem Einweichen und dem Keimen das Darren. Es beginnt mit dem enzymschonenden Trocknen mit Temperaturen bis maximal 60° C und geht über in das Abdarren bei Temperaturen zwischen 85° C und 105° C je nach Malztyp. Während des Trocknungsprozesses erfolgt die Bildung typischer Farb- und Aromastoffe, die später Farbe und Typ des Bieres bestimmen. Das Darren dauert zwei Tage.
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Dattelbier
Das Dattelbier stammt aus Ägypten. Die alten Ägypter fügten ihrem Sud zur Geschmacksverfeinerung Datteln bei. Dattelbiere finden sich heute vereinzelt als Spezialitäten.
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Depot Lange bis ins 20. Jahrhundert wurde das Bier teilweise per Bahn in grossen Fässern (später Tanks) in entfernt liegende eigene Depots transportiert und dort in Flaschen abgefüllt. Die heutigen Depots sind effiziente Getränkeverteilzentren.
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Diätbier
Für Diätbiere werden die verwertbaren Kohlenhydrate zu 100 % vergoren. Diätbier hat daher einen extrem niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten und einen geringen Brennwert. In moderaten Mengen kann es nach Rat des Arztes von Diabetikern genossen werden.
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Dinkelbier
Dinkelbiere sind in der Regel würzig und vollmundig. In Mehrkornbieren wird häufig auch Dinkel, ein Urgetreide aus der Bronzezeit, eingesetzt.
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Doppelbock
Der Doppelbock ist vor allem in Deutschland bekannt. Er ist ein besonders starkes, dunkles Lagerbier. Der Doppelbock ist ausgeprägt vollmundig und malzaromatisch.
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Doppelhektoliterfass
Das hölzerne Doppelhektoliterfass beinhaltet 200 Liter Bier. Es wurde früher verwendet, um Bier von der Brauerei zur Flaschenabfüllung in dezentrale Depots zu transportieren.
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Dosenbier
Dosenbier wird statt in Flaschen in Dosen abgefüllt. Dosenbiere sind vollkommen vor Licht geschützt und daher länger haltbar als Flaschenbiere.
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Draftbier
Draftbier ist ein besonders mild gehopftes, hellgelbes Bier. Wegen seiner geringen Bittere wird Draft Bier häufig von Frauen geschätzt.
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Drucktank
Nach dem Lagertank und der Filtration gelangt das Bier in den Drucktank. Der Drucktank ist die letzte Zwischenstation des Bieres, bevor es abgefüllt wird.
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Dunkles Bier
Bei Verwendung von dunklem Malz entsteht dunkles Bier. Dunkle Biere können grundsätzlich alle Geschmacksrichtungen aufweisen. Sie schmecken häufig malzig und leicht süsslich.
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Dunkles Malz
Dunkles Malz prägt bei dunklen Bieren die eigene Geschmacksnote und vor allem die Farbe. Es entsteht, wenn beim Mälzprozess das Darren bei höherer Temperatur stattfindet, wobei das Malz je nach Temperatur caramelisiert wird.
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Dünnbier
Schmalbier
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Durchlaufkühler
Ein Durchlaufkühler ist eine mobile Offenausschankanlage mit integrierter Kühlung. Durchlaufkühler werden – etwa bei Festen – verwendet, um das Fassbier auf Trinktemperatur zu kühlen. Das Bier fliesst dabei durch eine rund 9 Meter lange Kühlschlange, die in der Regel auf 1° C gekühlt ist.
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Durst
Bier wird etwas als «Weltmeister im Durstlöschen» bezeichnet. Durst entsteht ab einem Wasserverlust von etwa 0,5% des Körpergewichts.
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Eigenmarken
Eigenmarken sind die Biere der Detailhandelskonzerne.
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Einfachbier
Einfachbier kennt man in Deutschland, nicht aber in der Schweiz. Einfachbiere haben einen Stammwürzeanteil von 2 bis 2,5 % und einen Alkoholgehalt von etwa 1,5 %.
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Einweichen In der Mälzerei wird beim Einweichen die Gerste gründlich gewaschen und das Weichgut mit Sauerstoff versorgt. Im Weichhaus wird der Gerste Wasser zugeführt, um biologische und biochemische Reaktionen einzuleiten. Innerhalb von zwei Tagen steigt der Wassergehalt der Gerste von ca. 12% auf ca. 42%.
Keimen
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Eis Eis spielte bis zur Erfindung der Kühlmaschine von 1875 eine entscheidende Rolle bei der Bierproduktion und -lagerung. Die Brauereien besassen eigene Eisweiher, auf denen im Winter Eis geerntet und in kühlen Kellern für die wärmeren Jahreszeiten gelagert wurde.
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Eisbock
Als einst ein Brauerlehrling an einem kalten Wintertag vergass, die Fässer mit Bockbier vom Freien in den Keller zu schaffen, war das Bier am nächsten Tag gefroren. Dabei hatte sich der Alkohol vom Bier getrennt und in der Mitte des Fasses angesammelt. So stiess man auf einen ungefrorenen, bekömmlichen Bierextrakt. Daraus leitete man das Brauverfahren für den Eisbock ab, auch bekannt als «Bayrisch Gfrorns»
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Eisprotze Eine Eisprotze ist ein isolierter Anhänger, mit dem früher Eisstangen zu den Restaurants geführt wurden, um das Bier im Keller kühl zu halten.
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Eisstange
Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein lieferten die Brauereien an viele Restaurants Eisstangen. Mit den Eisstangen wurde das Bier im Keller kühl gehalten.
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Eiweiss 1 Liter Bier enthält 3 bis 5 Gramm Proteine (Eiweiss), die aus den Rohstoffen stammen und durch die Hefe gebildet werden. Der Körper wandelt die Proteine in wertvolle Peptide und Aminosäuren um. Das Eiweiss sorgt ausserdem für einen stabilen Schaum.
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Emmer
Vereinzelt wird heute mit Emmer wieder Bier produziert. Die antike Getreidesorte wurde von den Babyloniern und alten Ägyptern zum Brotbacken und Bierbrauen verwendet. Im Lauf der Zeit wurde Emmer durch ertragreichere Sorten verdrängt und verschwand nahezu.
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Etikette In der Schweiz müssen die Angaben auf den Bieretiketten in mindestens einer Amtssprache aufgeführt sein. Die Etikette muss enthalten: Sachbezeichnung (Bier), Alkoholgehalt, Herstellerangaben und -land, Füllmenge, Zutatenverzeichnis und Mindesthaltbarkeitsdatum.
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Exportbier
Exportbier ist ein in Deutschland geläufiger Ausdruck. Exportbiere sind vergleichbar mit den Lagerbieren in der Schweiz.
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Extraktstoffe
Extraktstoffe sind durch das Brauen gelöste Malz- und Hopfen-Inhaltsstoffe, vorwiegend Kohlenhydrate, aber auch Eiweiss, Gerb- und Mineralstoffe.
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Fassbier
Bier aus dem Fass oder eben Fassbier ist die älteste Ausschankart. Flaschen und Dosen kamen erst viel später auf den Markt.
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Fasswagen Mit dem Fasswagen am Pferdegespann brachten früher die Fuhrmänner das Bier zu den Restaurants. Heute werden die Fasswagen vor allem bei repräsentativen Auftritten der Brauereipferdegespanne eingesetzt.
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Fastenbier
Fastenbiere waren in der Fastenzeit in Klöstern sehr beliebt, denn es hiess: Was flüssig ist, bricht kein Fasten. Entsprechend oft füllten sich die Mönche Fastenbier in den Krug.
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Felsenkeller
In den Fels gehauene Gewölbe dienten wegen ihrer kühlen Temperaturen das ganze Jahr hindurch zur Lagerung von Bier und Eis. Mit der Erfindung der Kühlmaschine Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Felsenkeller ihre Bedeutung.
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Festbier
Ein Festbier ist eine Bierspezialität, das im Hinblick auf Festtage in der Regel stärker eingebraut wird. In der Schweiz führen heute einige Brauereien mit Frühlings- und Weihnachtsbieren Traditionen fort.
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Filtration Zwischen dem Lagertank und der Abfüllung erfolgt die Filtration. Dabei wird die restliche Hefe ausgefiltert.
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Flüssiges Brot
Flüssiges Brot ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Bier. Der Ursprung ist nicht klar. Eine Theorie weist den Begriff den Bayern zu, eine andere einem Werbeslogan aus den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Historiker meinen, der Begriff stamme aus Babylon, wo Bier unter Zugabe von Fladenbrot gebraut und daher «verflüssigtes Brot» genannt wurde.
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Folsäure
Je nach Sorte enthält 1 Liter Bier 10 bis 45% der empfohlenen Tagesmenge an Folsäure. Folsäure hilft, den Homozysteinspiegel niedrig zu halten und so Herz- und Gefässkrankheiten zu vermindern.
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Freibier
Freibier wird gratis abgegeben. Entsprechend ist Freibier für viele Leute – unbesehen der Marke und des Biertyps – das Lieblingsbier.
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Frühlingsbier
Frühlingsbier oder Frühjahrsbier wird jenes Bier genannt, das nur im Frühling gebraut und ausgeschenkt wird. Früher handelte es sich häufig um Doppelbock-Biere.
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Frühschoppen
Der Frühschoppen beginnt zu vormittäglicher Stunde im Restaurant. Früher gab es den Frühschoppen häufig am Sonntag nach dem Kirchenbesuch.
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Gambrinus
Gambrinus gilt im Abendland als Erfinder der Braukunst und Schutzpatron der Bierbrauer. Die Historiker sind sich nicht einig, wer Gambrinus war. Es gibt mindestens drei Legenden, bei denen historische Persönlichkeiten, die mit Gambrinus in Verbindung gebracht werden.
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Gärbottich In einigen kleineren Brauereien werden heute noch anstelle von geschlossenen Gärtanks offene Gärbottiche verwendet.
Gärtank
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Gärkeller
Im Gärkeller befinden sich die Gärtanks. Bei untergärigem Bier sind die Gärkeller angenehm kühl, während bei obergärigem Bier im Gärkeller Zimmertemperatur herrscht.
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Gärtank Im Gärtank wird die abgekühlte Würze zusammen mit Hefe zum Gären gebracht. Vom Gärtank fliesst das Jungbier anschliessend in den Lagertank.
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Gärung Gibt man der abgekühlten Würze Hefe zu, so beginnt die Gärung. Dabei wandelt die Hefe den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Schon nach einem Tag bildet sich ein dicker Schaum auf der Würze. Man unterscheidet zwischen untergärigem und obergärigem Bier.
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Gastronomie
Die Gastronomie ist der älteste Verkaufskanal für Bier. Auch heute noch ist die Gastronomie der wichtigste Absatzkanal für die Brauereien.
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Gastrotanksystem Grosse Gastronomiebetriebe erhalten das Bier via Gastrotanksystem (auch Kellertanksystem genannt) geliefert. Analog der Belieferung mit Heizöl wird das Bier ab Gastrotank-Lastwagen direkt in die Tanks der Restaurants gepumpt. Diese verfügen über mindestens zwei Biertanks mit 500 bzw. 1000 Litern Inhalt.
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Gebinde Bier wird in den verschiedensten Gebinden angeboten. Es gibt Ein- und Mehrweggebinde unterschiedlicher Grösse. Am meisten Bier wird in der Schweiz in Flaschen verkauft. Weitere Gebinde sind Fässer, Dosen und Gastrotanks.
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Genuss Der vollkommene Genuss beim Biertrinken ist immer ein Zusammenspiel von Auge, Nase und Gaumen. Der Genuss wird namentlich beeinflusst durch Glastyp, Bierfarbe, Schaumkrone, Geruch, Temperatur, Aroma, Kohlensäuregehalt und Frische.
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Gerbstoff
Der Gerbstoff ist im Hopfen enthalten. Die Lupulin-Körner an den weiblichen Blüten enthalten Bitter- und Gerbstoffe sowie Hopfenöl.
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Germanen
Die Germanen galten als eifrige Biertrinker. Jeder Stamm braute sein Bier.
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Gerste Gerste ist ein Urgetreide. Es gedeiht praktisch überall, ist jedoch kaum geniessbar und zum Brotbacken untauglich. Zum Bierbrauen ist die gemälzte Gerste jedoch hervorragend geeignet.
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Gerstenmalz
In Europa wird zum Bierbrauen meistens Gerstenmalz verwendet. Gerstenmalz entsteht durch das Mälzen des Gerstengetreides. Für einen Hektoliter Bier werden rund 17 kg Gerstenmalz benötigt.
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Gerstensaft
Gerstensaft ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Bier.
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Gesetzliche Regelungen
Gesetzliche Regelungen zum Bierbrauen gab es bereits bei den Babyloniern. In der Schweiz sind die heutigen gesetzlichen Regelungen in der Lebensmittelverordnung (LMV) festgehalten. Nebst Definitionen enthält die LMV Vorschriften über Mindestanforderungen, Zusammensetzung, Bezeichnung und Offenbier-Ausschank.
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Gesundheit
Ein herzliches «Gesundheit» oder «Zum Wohl» unterstreicht vor dem ersten Schluck, dass Bier, in vernünftigen Mengen genossen, gesundheitsfördernd ist.
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Getränk
Ein Getränk ist eine zum Trinken geeignete Flüssigkeit. Getränke existieren in unzähligen Varianten. In der Schweiz stellt die Lebensmittelverordnung an die Getränke aller Art hohe qualitative Anforderungen.
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Getränkehandel
Der Getränkehandel ist eine eigene Branche, bei der Bier eine wichtige Rolle spielt. Getränkehändler werden auch als Depositäre bezeichnet.
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Glasaufbewahrung
Biergläser werden vorzugsweise umgekehrt auf einem sauberen, luftdurchlässigen Abtropfblech aufbewahrt. Vor dem Gebrauch kommen sie in die Gläserdusche.
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Gläserdusche
Bevor ein Bier gezapft wird, soll es in der Gläserdusche kalt ausgespült werden. Das Wasser kühlt dabei die Glaswand. Dadurch entweicht im Bier weniger Kohlensäure, und es hält länger die optimale Temperatur. Die Gläserdusche ist häufig in die Buffetanlage eingebaut.
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Glasflasche
Glasflaschen werden seit etwa seit der Zeit um Christi Geburt hergestellt. Seit 1870 werden sie maschinell gefertigt. Die Glasflasche wird heute oft durch die leichtere Bierdose ersetzt, obwohl die Flasche ökologische Vorteile aufweist.
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Glasreinigung
Bei der Gläserreinigung sollen die gespülten Biergläser aus hygienischen Gründen nur abtropfen und nicht poliert werden. Gut gereinigte Biergläser erkennt man daran, wenn nach dem Austrinken an den Glaswänden noch Schaumabsätze zu erkennen sind.
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Glühbier
Ein Geheimtipp für kalte Tage ist Glühbier. Glühbier besteht aus heissem Bier und verschiedenen weiteren Zutaten, die sich je nach Rezept unterscheiden.
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Grenadine
Als Grenadine wird ein Bier mit Grenadine Sirup bezeichnet. Entsprechend hat das Grenadine eine rote Farbe. Grenadine-Sirup besteht aus Säften roter Früchte und kann mit Vanilleextrakten und Zitronensaft aromatisiert sein.
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Grosses
Als Grosses wird in der Schweiz ein halber Liter Bier im Offenausschank bezeichnet. Das Grosse wird zumeist im Humpenglas serviert.
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Grundsubstanz
Die wichtigsten organischen Stoffe im Bier werden als Grundsubstanz bezeichnet. Ein Liter Lagerbier enthält folgende Grundsubstanzen: 840 - 880 g Wasser, 35 - 43 g Alkohol, 38 - 40 g Kohlenhydrate, 4 - 5 g Kohlensäure und 3 - 5 g Eiweiss.
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Grünes Bier
Grünes Bier wird auch als Jungbiere bezeichnet. Es ist jenes Bier, das nach dem Gärprozess aus dem Gärkeller kommt. Grüne Biere müssen noch einige Zeit im Lagerkeller nachgären.
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Grünmalz
Durch Einweichen, Quellen und Keimen wird aus der Gerste Grünmalz. Das Grünmalz wird zum Trocknen auf die Darre gebracht.
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Hafer
Hafer wurde lange Zeit für die Herstellung von Bier verwendet. Es wurde sehr viel experimentiert, bis sich Gerste und Hopfen als ideale Rohstoffe fanden.
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Halbe
«Eine halbe Bier» ist ein in Deutschland üblicher Ausdruck für einen halben Liter Bier. Der Ausdruck wird abgeleitet von der Mass (eine halbe Mass), die einem Liter Bier entspricht. Ein halber Liter Bier wird In der Schweiz oft als «Grosses» bezeichnet.
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Haltbarkeit
Die Haltbarkeit von Bier im Fass, in der Flasche oder in der Dose beträgt mehrere Monate. Die Mindesthaltbarkeit ist auf den Verpackungen aufgedruckt. Damit ein Bier qualitativ einwandfrei bleibt, muss es kühl und vor Licht geschützt gelagert werden.
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Hanfbier
Von alters her wurde Speisehanf auch zum Brauen von Hanfbier verwendet. Der Hanf verleiht dem Hanfbier, das auch heute noch vereinzelt gebraut wird, den typischen, aparten Geschmack.
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Hauptgärung
Die Hauptgärung findet im Gärtank statt. Nach der Hauptgärung folgt die Nachgärung (Nachreifung) im Lagertank.
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Haustrunk
Der Haustrunk war früher ein Lohnbestandteil für Brauereiangestellte. Er wurde ihnen unentgeltlich abgegeben. Heute versteht man unter Haustrunk vergünstigte Getränkepreise für Brauereimitarbeitende.
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Hefe Hefen sind einzellige Mikroorganismen (Pilze), die in der abgekühlten Würze den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure aufspalten und so die Gärung in Gang setzen. Die Hefe beeinflusst Geschmack und Charakter des Bieres. Pro Hektoliter Würze wird rund 1 Liter Hefe beigefügt.
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Hefetablette Bierhefe-Tabletten, ein Nebenprodukt des Brauprozesses, wird als Kosmetikmittel für geschmeidige Haut, schönes Haar und kräftige Fingernägel verkauft. Hefetabletten haben einen hohen Gehalt an B-Vitaminen.
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Hektoliter
Der Hektoliter ist das traditionelle Einheitsmass der Brauereien, mit dem der Ausstoss angegeben wird. Ein Hektoliter umfasst 100 Liter.
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Helles Bier
Helle Biere sind heute die meistgetrunkenen Biere. Ein helles Bier wird nur aus leicht geröstetem Malz hergestellt. Helle Biere gibt es in unzähligen Geschmacksrichtungen.
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Herrgöttli
Ein Herrgöttli ist ein schweizerischer Ausdruck für ein Offenausschank-Bier im 2-dl-Glas.
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Hofbräuhaus
Herzog Wilhelm V. baute 1591 das erste Hofbräuhaus, um das Münchener Bier an einem zentralen Ort zu brauen. Das heutige Hofbräuhaus entstand 1897 gleichenorts im Originalstil.
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Honigbier Honigbiere werden zumeist aus Bier und Honigwein hergestellt. Das feinsüsse Aroma des Honigs verleiht dem Honigbier eine besondere Note. Honigbier wird auch als Metbier oder Wikingerbier bezeichnet.
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Hopfen Hopfen ist eine an Stangen gezüchtete Schlingpflanze, deren weibliche Blüten das stimmungsaufhellende Hopein enthalten. Hopfen gibt dem Bier sein herbes Aroma, macht es haltbar und stabilisiert den Schaum. Pro Hektoliter Bier werden je nach Biertyp 80 bis 200 Gramm Hopfen verwendet.
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Hopfenernte
Die Hopfenernte erfolgt ab Ende August. Für die Bierherstellung werden nur die weiblichen, unbefruchteten Blütendolden geerntet. Hopfen verfügt über verschiedene Hopfenwirkstoffe.
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Hopfenseiher
Unlösliche Bestandteile in der Bierwürze werden in einem Sieb, dem Hopfenseiher, zurückbehalten.
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Hopfenwirkstoff Hopfen war einst als Heilpflanze registriert, nicht zuletzt wegen der Hopfenwirkstoffe. Die weiblichen Blüten enthalten Hopfenöl, Bitter- und Gerbstoffe. Die darin enthaltenen Hopfenextrakte Lupulin und Humulon wirken auf verschiedene Weise auf den menschlichen Organismus. Sie wirken unter anderem appetitanregend, harntreibend und beruhigend.
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Hopfig
Hopfig umschreibt den typischen Geschmack eines herben Bieres.
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Jungbier
Als Jungbier oder grünes Bier bezeichnet man Bier nach der Hauptgärung. Bevor es gefiltert und abgefüllt werden kann, müssen Jungbiere im Lagerkeller noch reifen und nachgären.
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Kalorien Bier leidet Bier unter dem falschen Image, es mache dick. Bier enthält indes weniger Kalorien als Milch, Säfte oder Süssgetränke. Bier ist aber appetitanregend - das ist das Entscheidende. 3 dl Lagerbier enthalten rund 120 kcal.
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Kältekontaktverfahren
Mit dem Kältekontaktverfahren wird alkoholfreies Bier produziert. Durch tiefe Temperaturen bei der Gärung und Lagerung wird verhindert, dass sich der Malzzucker in Alkohol umwandelt.
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Karaffe Eine Karaffe ist eine Flasche mit Henkel und Bügelverschluss, die häufig zum Abfüllen von Zwickelbier benützt wird. Karaffen haben zumeinst einen Inhalt von 2 Litern.
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Kater
Der Kater ist der unerfreuliche Zustand nach übermässigem Alkoholtrinken. Er äussert sich durch ein starkes Unwohlgefühl in der Magengegend, oft begleitet durch migräneartige Kopfschmerzen. Abgeleitet ist der «Kater» ursprünglich von «Katarrh».
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Keimen In der Mälzerei erfolgt nach dem Einweichen der Gerste die Keimung. Dabei bauen Enzyme die Korninhaltsstoffe Stärke und Eiweiss in Malzzucker und Aminosäuren ab. Beim Keimungsvorgang wachsen die Wurzelkeime. Einfluss auf den Wachstumsvorgang haben Feuchtigkeit, Temperatur und Sauerstoffzufuhr. Die Keimzeit beträgt rund sechs Tage.
Darren
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Kelch Kelche sind besonders prächtige Becher.
Becher
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Kellerbier
Kellerbiere kennt man in Deutschland. Ein Kellerbier ist ein in der Brauerei ausgeschenktes Bier. Es ist zumeist dunkel, hefetrüb und ohne viel Kohlensäure.
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Kellertemperatur
Die Kellertemperaturen spielen bei der Lagerung des Bieres eine wichtige Rolle. Jedes gute, gepflegte Bier sollte bei einer Kellertemperatur von 0 und 4 ° C gelagert werden.
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Kelten
Die Kelten nannten ihr Gerstenbier «Corma» und zapften es bereits aus Fässern. Sie kannten auch schon ein Weizenbier, das mit Honig gesüsst wurde.
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Kirschbier
Kirschbier ist ein selbst vergorenes Weizenbier, das mit Kirschen gebraut wird. Kirschbiere werden vor allem in Belgien hergestellt und sind dort besonders beliebt.
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Klosterbier
In den Klöstern wurden einst starke Klosterbiere gebraut, als man feststellte, dass kräftig gebrautes (dunkles, malziges) Klosterbier gegen den Hunger half. So wurde dem Fasten ein Schnippchen geschlagen. Klosterbiere wurden erstmals zwischen im 6. Jahrhundert gebraut.
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Klosterbrauerei
Da das Bierbrauen bei den Mönchen beliebt war und professionell betrieben wurde, hatte bald jedes Kloster seine eigene Klosterbrauerei. Klosterbrauereien sind auch heute noch anzutreffen.
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Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind organisch-chemische Verbindungen. Sie spielen im menschlichen Organismus eine bedeutende Rolle. Ein Liter Lagerbier enthält etwa 38 bis 40 g Kohlenhydrate.
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Kohlensäure
Beim Gären entsteht unter anderem natürliche Kohlensäure. Beim Ausschank aus dem Bierfass wird zusätzliche Kohlensäure aus der Gasflasche ins Fass geleitet. Sie baut den Druck zum Zapfhahn auf und verhindert, dass die natürliche Kohlensäure im sich leerenden Fass ausperlt. Die Kohlensäure sorgt für guten Geschmack, Bekömmlichkeit und schönes Aussehen des Bieres.
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Kölsch
Kölsch ist ein obergäriges, ausgesprochen herbes Bier mit geringer Stammwürze, sozusagen ein helles Altbier. Es darf nur in Köln gebraut werden, da die Bezeichnung Kölsch geschützt ist.
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Kräusenbier
Kräusenbier kennt man in Deutschland, nicht aber in der Schweiz. Seinen Namen hat das ungefilterte Kräusenbier von den Kräusen. Kräusen sind Schaumgebilde aus Eiweiss und Bitterstoffen, die sich bei der Gärung bilden.
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Kräuterbier
Im Mittelalter kannte man vor allem das Kräuterbier. Anstelle des noch unbekannten Hopfens wurden Kräuter - von Schafgarbe über bittere Wurzeln und Rosmarin bis Eichenrinde - eingesetzt. Auch beeinflusste man den Geschmack mit Ingwer, Kümmel, Anis oder Wacholder. Einigen Brauereien bieten heute wieder Kräuterbiere an.
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Kristallweizen
Der Kristallweizen ist ein kristallklar gefiltertes obergäriges Weizenbier mit mindestens 50% Weizenmalzanteil.
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Kronenkorken Der Kronenkorken ist der heute meistverbreitete Verschluss für Bierflaschen. Es gibt Kronenkorken, die mit Flaschenöffner zu öffnen sind, und solche als Drehverschluss.
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Küfer
Der Küfer ist ein alter Handwerksberuf. Ein Küfer fertigte Fässer, Bottiche und Zuber zum Bierbrauen. Küfer ist der schweizerische Ausdruck für den deutschen Böttcher.
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Kühlmaschine Erst die Erfindung der Kühlmaschine durch Carl Linde von 1875 ermöglichte es, zu jeder Jahreszeit Bier herzustellen und zu lagern. Die Kühlmaschinen hatten auch den «Siegeszug» des untergärigen Bieres zur Folge, das länger und bei niedrigeren Temperaturen reifen muss, als obergäriges.
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Kühlschiff
Das Kühlschiff war einst ein grosses, flaches Kupfergefäss, wo die Würze abkühlte, bevor sie in den Gärbottich gelangte. Nach der Erfindung der Kühlmaschine verschwanden die Kühlschiffe.
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Kühlwaggon Bevor die Eisenbahn klimatisierte Kühlwagen einführte, verwendeten grössere Brauereien isolierte Kühlwaggons für den Transport von Bierfässern. Der Holzaufbau der zweiachsigen Kühlwaggons bestand aus einer Doppelwand mit Zwischenraum. Zur Kühlung wurde Eis zwischen Aussen- und Innenwand gefüllt. Die Brauerei Feldschlösschen etwa besass bis zu 58 eigene Kühlwaggons.
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Lagerbier Lagerbier, der in der Schweiz mit Abstand meistgetrunkene Biertyp, ist mild gehopft und verfügt über einen harmonischen Geschmack. Der Begriff Lagerbier besagt, dass das Bier in der Brauerei gelagert und ausgereift wurde – nicht aber, dass es eine Dauerkonserve zum Einlagern darstellt. Die Stammwürze beträgt 10 bis 12%, der Alkoholgehalt 4,6 bis 5,0%.
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Lagerung Ein Lagerraum zur Lagerung von Bier soll dunkel und kühl sein, denn «Licht tötet das Aroma». Die ideale Temperatur für die Lagerung liegt bei 4 ° C.
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Latzenbier
Latzenbier kennt man in Deutschland, nicht aber in der Schweiz. Latzenbiere sind besonders stark gebraute Altbiere. Latzenbier wird vor allem in nordrheinischen Gegenden produziert.
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Läuterbottich
Die fertige Maische wird in den Läuterbottich geleitet. Sobald die Flüssigkeit zur Ruhe kommt, setzen sich unlösliche Bestandteile (Treber) am Boden des Läuterbottichs ab.
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Lebensmitteltechnologe Seit einigen Jahren kann man in der Schweiz keine Lehre als Brauer mehr machen. Neu werden die Lehrlinge zu Lebensmitteltechnologen ausgebildet. Diese dreijährige Ausbildung ist umfassender und vermittelt auch das Fachwissen zum Bierbrauen.
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Leichtbier Leichtbier darf einen Alkoholgehalt von bis zu 3,0 Volumenprozenten aufweisen. Bei den Leichtbieren steht der geringe Alkoholgehalt im Zentrum. Dadurch weisen sie auch weniger Kalorien auf. Die heutigen Leichtbiere werden mit modernster Technologie hergestellt und haben nichts mehr gemeinsam mit den einstigen Light Bieren.
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Light Bier
Bei dem vor allem in den 80-er Jahren produzierten Light-Bier stand der geringere Kaloriengehalt im Zentrum. Die Light-Biere wiesen dadurch auch weniger Alkohol auf. Light Biere sind in der Schweiz heute praktisch vollständig verschwunden, im Gegensatz zu modernen Leichtbieren.
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Lizenzbier
Für ein Lizenzbier erteilt der Markeineigentümer die Lizenz zur Produktion im Ausland, verbunden mit strengen Auflagen und Kontrollen. In der Schweiz gebraute Lizenzbiere sind etwa Carlsberg, Heineken oder Tuborg.
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Maibock
Der Maibock ist ein Starkbier, der im Mai fertig gelagert und ausschankbereit ist.
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Maisbier
Maisbiere werden nur zum Teil aus Mais hergestellt. In der Schweiz darf dem Bier Mais zugegeben werden.
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Maische
Die Maische ist der erste Schritt des Brauprozesses im Sudhaus. Die Maische ist das Gemisch aus geschrotetem Malz und Wasser. Durch langsames Erhitzen wandelt sich während des Maischens die Malzstärke in Malzzucker um.
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Maischepfanne
Die Maischepfanne, auch als Maischebottich bezeichnet, ist ein beheizbares Braugefäss mit Rührwerk. In den Maischepfannen im Sudhaus wird das geschrotete Malz mit Wasser vermischt.
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Malz Malz entsteht durch Behandlung der Braugerste in der Mälzerei. Die Braugerste wird im Wasser gequollen und zum Keimen gebracht. Nach einigen Tagen wird der Keimprozess beendet und das Malz gedarrt (getrocknet).
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Malzbier
Malzbier kennt man in Deutschland, nicht aber in der Schweiz. Malzbiere werden und nur kurz angegärt und enthalten so nur ca. 1,5 % Alkohol.
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Mälzen
Beim Mälzen oder Mälzungsprozess in der Mälzerei entsteht aus Gerste das Braumalz. Das Mälzen besteht aus den drei Schritten einweichen, keimen und darren.
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Mälzerei
Eine Mälzerei produziert Braumalz. Mälzereien sind heute meist eigenständig und nur noch selten an Brauereien gekoppelt. In der Schweiz gibt es keine Mälzerei mehr.
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Malzgetränk
Bier, dem der Alkohol vollständig entzogen worden ist, wird als auch als Malzgetränk bezeichnet. Malzgetränke gibt es unter anderem in muslimischen Ländern, wo der Ausdruck Bier teilweise verpönt ist.
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Malzig
Malzig umschreibt ein Bier mit einem malzaromatischen, getreidebetonten Geschmack.
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Malzschrot
In der Brauerei wird das Malz unmittelbar vor dem Brauprozess in der Schrotmühle zerquetscht, um dann als Malzschrot eingemaischt zu werden.
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Malztreber Malztreber, auch als Biertreber oder einfach Treber bezeichnet, sind die festen Bestandteile der Maische, die beim Läutern ausgefällt werden. Malztreber sind wegen ihres hohen Eiweissgehalts ein hochwertiges Tierfutter.
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Malzzucker Der Malzzucker entsteht beim langsamen Erhitzen während des Maischens aus der Malzstärke. Beim Gären verwandelt sich der Malzzucker in Wärme, Alkohol und Kohlensäure.
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Markenbier
Markenbiere werden in der Gastronomie ausgeschenkt und teilweise im Detailhandel verkauft. Das Markenbier wird in der Regel beworben, um die Konsumenten für das Produkt zu sensibilisieren.
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Märzen
Märzen, auch Märzenbier genannt, wurden früher nur im März gebraut. Das Märzenbier, ursprünglich eine süddeutsche Spezialität, gibt es etwa am Münchener Oktoberfest.
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Mass
Heutzutage entspricht eine Mass einem Volumen von einem Liter. Früher, besonders in Klöstern, schwankte eine Mass zwischen 1 und 2 Litern.
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Masskrug
Ein Liter Bier (eine Mass) wird gern im eigens dazu geschaffenen Masskrug getrunken. Masskrüge sind am Oktoberfest oder in den zahlreichen Biergärten oft ein «Muss».
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Mehrkornbier
Mehrkornbiere sind Biere, die mit verschiedenen vermälzten oder unvermälzten Getreidearten gebraut werden.
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Metbier Met ist ein vergorenes alkoholisches Getränk aus Honig, Wasser und Hefe. Metbier wird heute zumeist Honigbier genannt.
Honigbier
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Mikrobrauerei Mikrobrauereien - auch als Hausbrauerei oder Gasthausbrauereien bezeichnet - brauen für den Bedarf einer oder ein paar Absatzstellen. Teilweise sind Mikrobrauereien in Gaststätten integriert.
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Mineralstoffe Bier hat in Sachen Mineralstoffe ein ausgeglichenes Profil. Es enthält viel Kalium und wenig Natrium und stellt so das perfekte Gleichgewicht für einen niedrigen Blutdruck dar. Es enthält wenig Calcium und viel Magnesium, was seine schützende Wirkung vor Gallen- und Nierensteinen erklären kann. Ausserdem ist Bier eine Siliciumquelle, was eine wichtige Rolle spielt bei der Knochenstärke und im Kampf gegen Osteoporose.
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Mini
Ein Mini wird in der französischsprachigen Schweiz und den angrenzenden Deutschschweizer Gebieten bestellt. Ein Mini ist ein Offenausschank-Bier im 2,5-dl-Glas.
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Monument bleu
Das «Monument bleu» im Pariser Louvre ist das älteste Dokument, das die Bierherstellung aufzeigt. Das Werk zeigt in Bildern, wie die Sumerer um 3000 v. Chr. in Mesopotamien die Getreidekörner zur Bierbereitung enthülsen, das Getreidemalzes zu Broten verarbeiten, ferner das Aufweichen in Wasser und den Gärungsprozess.
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Nachgären
Das Grünbier oder Jungbier wird zum Nachreifen in Lagertanks geleitet. Das Nachgären bezieht sich auf den dabei noch entstehenden Alkohol und die Bildung von Kohlensäure.
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Nachgärung "In Lagertanks gärt das Jungbier nach und reift. Bei dieser Nachgärung oder Nachreifung um 0 ° C reichert es sich mit Kohlensäure an; gleichzeitig erhöht sich der Alkoholgehalt."
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Nachtwächter
Als Nachtwächter bezeichnet man das über Nacht in der Leitung verbliebene Bier, das ein Fehlaroma aufweist und auf jeden Fall wegzuschütten ist.
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Naturprodukt
Bier ist ein reines Naturprodukt. Es wird hergestellt mit den vier Rohstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe und enthält keinerlei chemischen Zusatzstoffe.
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Naturtrüb Ein naturtrübes Bier ist ungefiltert. Im Gegensatz zum gefilterten Bier enthält es Hefe. Vor der Erfindung des Bierfilters waren alle Biere naturtrüb.
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Obergärig
Je nach verwendeter Hefe entstehen obergärige oder untergärige Biere. Obergärige Hefe schwimmt nach der Gärung obenauf und kann abgeschöpft werden. Obergärige Hefe ist bei Temperaturen zwischen 15 und 20 ° C aktiv - fast bei Zimmertemperatur also.
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Offenausschank Bier im Offenausschank oder Offenbier wird ab Fass ins Glas gezapft. Die Anforderungen an die Ausschankanlagen sind recht hoch. Der Offenausschank ist die älteste Ausschankmethode für Bier, da es früher nur Fassbier gab.
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Oktoberfest
Das Münchener Oktoberfest ist das grösste Fest weltweit. Es dauert 16 Tage und endet am ersten Sonntag im Oktober. Das erste Oktoberfest gab es 1810 zur Hochzeit von Ludwig I. und Prinzessin Therese von Sachsen. Oktoberfeste werden heute in aller Welt nachgeahmt.
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Oktoberfestbier
Das Münchener Oktoberfestbier ist ein Märzenbier, das von den Münchener Brauereien extra für das Oktoberfest gebraut wird. Das Oktoberfestbier hat einen etwas höheren Alkoholgehalt von rund 6 Volumenprozenten und ist sehr vollmundig.
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Osmose
Das Osmose Verfahren wird zur Gewinnung von geeignetem Brauwasser eingesetzt. Osmose-Verfahren werden auch für den Alkoholentzug bei Leichtbieren und alkoholfreien Bieren verwendet (Dialyse).
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Panaché Panachés bzw. Biermischgetränke bestehen aus Bier und anderen Getränken, vorwiegend Limonaden. Der Bieranteil und der Alkoholgehalt sind unterschiedlich. Der Ausdruck Panaché stammt aus dem Französischen und bedeutet «gemischt».
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Partydose Die Partydose hat einen integrierten Zapfhahn und in der Regel 5 Liter Inhalt. Partydosen eignen sich zum Kühlen im eigenen Kühlschrank. Die Gäste können sich ihr Bier anschliessend selber zapfen.
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Partyfass Die am meisten verwendeten Partyfässer haben 5 bzw. 20 Liter Inhalt. Der Anstich ist beim Partyfass auch für Laien einfach handhabbar. Beliebt ist das selbstkühlende Partyfass.
Cool-Keg
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PET-Flasche Grosse Brauereien bieten Bier auch in der leichten PET-Flasche an. Bier in den bruchsicheren und wieder verschliessbaren PET-Flaschen kommen vor allem bei Grossanlässen zum Einsatz.
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Pichen
Bierfässer aus Holz wurden einst gepicht und dadurch abgedichtet. Beim Pichen wurden die Fässer innwendig mit Pech beschichtet.
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Pils Das Pils stammt ursprünglich aus dem tschechischen Pilsen. Es ist ein stark gehopftes, helles Bier mit mildem, leicht bitterem Geschmack und typischem Goldton. Weil der Name nicht geschützt wurde, wurden bald überall Biere nach «Pilsener Art» gebraut, was zu Rechtsstreiten führte. In der Schweiz verzichten die Brauereien freiwillig auf die Bezeichnung Pils oder Pilsener.
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Pilsener Pilsener bzw. Pilsner
Pils
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Pint Vor allem in England und Irland wird Bier im Pint bestellt. Ein Pint entspricht einem halben Liter.
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Pitcher Der Pitcher ist ein Glasgefäss mit Henkel, das 1 bis 2 Liter Bier fasst. Im Restaurant werden zum Pitcher Gläser je nach Anzahl Gäste serviert. Die Gäste bedienen sich dann selber aus dem Pitcher.
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Pokal
Mit Pokal wird ein besonders schöner Bierbecher bezeichnet. Pokale gibt es in vielen Formen und Ausführungen.
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Porter
Das englische Porter ist ein ursprünglich obergäriges, tiefbraunes, stark gehopftes Bier, aus gerösteter, unvermälzter Gerste gebraut. Heute wird Porter, allerdings untergärig, in vielen Ländern produziert. Porter sollte bei Zimmertemperatur getrunken werden.
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Premium
Premium nennt man in der Regel gut beworbene und damit bekannte Biermarken. Premium bedeutet sinngemäss «erstklassig», «erster Güte».
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Prosit
Prosit stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: «Es möge nützen!»
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Prost
Prost ist ein Zuruf beim Trinken. Vornehme Leute sagen nicht prost, sondern prosit.
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Qualität Die Brauereien legen grössten Wert auf eine hohe Qualität des Bieres. Der Bierqualität abträglich sein kann namentlich unsachgemässes Lagern bezüglich Temperaturen und Lichteinfluss.
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Qualitätssicherung
Die Qualitätssicherung beim Bier erfolgt durch Überprüfung objektiver Merkmale wie Zutaten, Haltbarkeit oder Brauverfahren. Überprüft werden auch subjektive Merkmale wie Temperatur, Schaumbildung, Farbe, Geruch, Geschmack und Bekömmlichkeit.
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Quellwasser
Quellwasser ist Trinkwasser, das aus einer Quelle stammt. Häufig wird Quellwasser als Brauwasser verwendet. Vielfach ist auch Wasser, das durch das öffentliche Leitungsnetz fliesst, Quellwasser.
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Radler Radler ist der in Bayern gebräuchliche Ausdruck für Panaché.
Panaché
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Rauchbier
Das hellbraune Rauchbier ist eine Spezialität aus dem deutschen Bamberg. Das Malz für Rauchbiere, die nach geräuchertem Schinken schmecken, wird über dem Rauchofen gedarrt.
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Reinheit
Mit der Reinheit des Bieres war es früher nicht weit her. In Deutschland führten die Forderungen nach Reinheit beim Brauen schliesslich zum so genannten Reinheitsgebot.
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Reinheitsgebot
Wilhelm IV., Herzog von Bayern, verkündete 1516 das bayerische Reinheitsgebot. Demnach durfte das Bier nur aus Gerste, Hopfen und Wasser bestehen. Nach deren Entdeckung wurde auch Hefe gestattet. Seit 1918 gilt das Reinheitsgebot für ganz Deutschland. Die Schweiz hat ihre Bestimmungen an dieses Reinheitsgebot angelehnt, es können indes zusätzliche definierte Rohstoffe eingesetzt werden.
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Reisbier
Reisbier wird vorwiegend in Südost- und Ostasien getrunken. Reisbiere werden nur zum Teil aus Reis hergestellt. In der Schweiz darf dem Bier Reis zugegeben werden.
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Restaurant Im Restaurant (Wirtschaft, Gasthof) wird in erster Linie Bier im Offenausschank serviert. Je nach Kanton ist vorgeschrieben, dass das Bier nicht das billigste Getränk im Restaurant sein darf.
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Rezept
Jede Biersorte verfügt über ihr eigenes Rezept. Die Rezepte unterscheiden sich durch unterschiedliche Zutaten – allein Malz gibt es in rund 40 Sorten – und Brauprozesse.
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Roggenbier
Wird zum Brauen Roggenmalz statt Weizenmalz eingesetzt, so entsteht das aromatische, vollmundige Roggenbier. Roggenbiere sind häufig obergärig.
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Rohgerste
In der Mälzerei wird die Rohgerste maschinell gereinigt. Dabei werden die Körner von den Grannen (Ähren) befreit. Die Gerstenkörner werden sodann im Wasser zum Keimen gebracht.
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Rohstoff Wasser, Malz, Hopfen und Hefe sind die vier Rohstoffe, mit denen Bier hergestellt wird. Laut Schweizer Lebensmittelverordnung können beim Brauprozess einige definierte weitere Zutaten beigefügt werden.
Zutaten
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Rotbier
Rotbier ist eine herbe Spezialität mit Ursprung in Westflandern. Rotbiere reifen zum Teil in Holzfässern und haben dadurch eine burgunderrote Farbe.
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Rugeli
Ein Rugeli ist in bestimmten Regionen der Schweiz der Name für ein Trinkglas mit Henkel. Ein Rugeli hat 3 dl Inhalt. In andern Regionen wird für das Rugeli der Ausdruck Chübeli verwendet.
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Säure
Der Biergeschmack ist auch vom Säuregrad des Bieres abhängig. Ein Massstab für den Säuregrad ist der pH-Wert.
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Schal
Ein unangenehmes, an feuchtes Papier erinnerndes Aroma ist beim Bier ein Zeichen von Oxidation. Dies bedeutet, dass das Bier schal geworden ist.
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Schalander
Der Schalander ist der Pausenraum für das Brauereipersonal.
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Schankbier
Schankbier kennt man in Deutschland, nicht aber in der Schweiz. Schankbiere haben bis 8% Stammwürze und einen Alkoholgehalt von unter 3%. Der Marktanteil ist sehr klein.
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Schaum Beim Einschenken von Bier ins Glas wird die Kohlensäure freigesetzt, wodurch sich Schaum bildet. Der Schaum besteht je nach Konsistenz des Bieres aus mehr oder weniger kleinen Bläschen. Je kleiner die Bläschen sind, desto stabiler und weisser ist der Schaum.
Blume
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Schlossfräulein Zu den gelebten Traditionen der Brauerei Feldschlösschen zählt auch die «Botschafterin vom Schloss», das sagenumwobene Schlossfräulein. Es ist Symbol für das legendäre «Geheimnis von Feldschlösschen». In seinem historischen Kostüm tritt das Schlossfräulein bei besonderen Anlässen der Brauerei auf.
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Schmalbier Schmalbier kennt man in Deutschland, nicht aber in der Schweiz. Schmalbier ist ein Schankbier mit geringer Stammwürze. Schmalbiere werden auch als Dünnbier oder Kleinbier bezeichnet.
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Schöppli
Ein Schöppli ist ein in der Schweiz gebräuchlicher Ausdruck für eine kleine Flasche Bier. Häufig handelt es sich beim Schöppli um eine 33-cl-Flasche.
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Schroten
Als schroten bezeichnet man das Zerkleinern des Malzes in speziellen Mühlen. Das Schroten erfolgt unmittelbar vor dem Brauprozess.
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Schrotmühle
Malz wird in der Schrotmühle zerkleinert. Schrotmühlen gibt es in den verschiedensten Ausführungen, von der einfachen Hammermühle bis zur modernen Sechs-Walzen-Mühle.
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Schwarzbier
Das tiefdunkle Schwarzbier enthält rund 5% Alkohol. Die Charakteristika der Schwarzbiere sind uneinheitlich. Schwarzbiere erhalten die Farbe durch das Brauen mit dunklem Malz.
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Schweizer Brauerei-Verband Der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) ist der Interessenverband der Brauereiindustrie. Dem Brauereiverband gehören die 20 bedeutendsten schweizerischen Brauerei-Unternehmen an. Der SBV wahrt und fördert die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder und fördert die Rationalisierung durch Normierungen, Forschungen und Erfahrungsaustausch.
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Sechsspänner In der Schweiz gibt es noch einen Sechsspänner mit sechs Brauereipferden und Fasswagen. Er wird von der Brauerei Feldschlösschen in der ganzen Schweiz bei besonderen Anlässen eingesetzt.
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Seidel
Heute ist der Bierseidel ein oftmals besonders kunstvoll verziertes Bierglas. Früher diente der Seidel zum Kontrollieren, ob beim Einschenken das richtige Mass eingehalten wurde.
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Seidlglas Seidlglas ist ein anderer Ausdruck für Senfglas.
Senfglas
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Selbstkühlendes Fass Selbstkühlfass
Cool-Keg
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Senfglas Senfgläser werden nicht nur zum Aufbewahren von Senf, sondern oft auch als Trinkgefässe benutzt, unter anderem für Bier. Aus dem Senfglas wird vor allem Lagerbier getrunken.
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Servieren
Der Service hat für den Biergenuss eine wichtige Bedeutung. Das frisch gezapfte Bier wird rasch serviert. Die Schaumkrone soll dabei erhalten bleiben. Das Markenlogo auf dem Glas wird dem Gast zugewendet. Ein «Zum Wohl» oder «Gesundheit» unterstreicht die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bier.
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Sirupbier
Mit Bier und Sirup lassen sich süffige Mischgetränke in verschiedenen Geschmacksrichtungen. selber kreieren. Speziell für den Bier-Sirup-Mix eignen sich milde Biere wie Draftbiere. Sie bringen den Sirupgeschmack stärker zur Geltung.
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Six-Pack
Six-Pack ist der englischsprachige Ausdruck für ein Sechsergebinde. Six-Packs enthalten Bier in Einweg-Flaschen oder Dosen.
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Spezialbier
Spezialbier ist im Vergleich zum Lagerbier stärker eingebraut, kräftiger gehopft und verfügt über einen leicht bittereren und würzigeren Geschmack. Der Stammwürze-Gehalt von Spezialbier beträgt 11,5 bis 14 Gewichtsprozent, der Alkoholgehalt 5,0 bis 5,7 Volumenprozent.
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Sport
Für aktive Sportler ist alkoholfreies Bier ein ideales Getränk, vor allem bei Ausdauersportarten. Mit Bier werden Flüssigkeitsverluste rasch ausgeglichen und die Energiespeicher aufgefüllt.
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Stammwürze
Die Stammwürze ist der Anteil der Extraktstoffe vor der Vergärung, ausgewiesen in Gewichtsprozenten. Ein Bier mit einer Stammwürze von 12% enthält vor der Gärung 12 g Extraktstoffe pro 100 g Würze.
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Stammwürzegehalt
Der Stammwürzegehalt umfasst den Anteil der löslichen Stoffe im Biersud (der Würze) vor der Gärung, wie Malzzucker, Eiweisse, Mineralien, Vitamine, Gerbstoffe, Aromastoffe usw. Der Stammwürzegehalt wird beim Würzekochen eingestellt. Je mehr Wasser verkocht wird, desto höher wird der Stammwürzegehalt und desto stärker wird das Bier.
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Stange Als Stange bezeichnet man je nach Region ein kleines oder grösseres Glas Bier im Offenausschank. Zumeist ist es ein 3-dl-Glas. Das Bier in den Stangen kann hell oder dunkel sein.
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Starkbier
In der Fastenzeit durften die Mönche zwar nichts essen, das Trinken war ihnen aber nicht verboten. Viele Klosterbrauereien produzierten deshalb nahrhaftes Starkbier. Starkbiere haben einen Stammwürzegehalt von mindestens 14 Volumenprozenten. In der Schweiz sind Starkbiere heute nur noch selten anzutreffen.
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Stärke
Alle Getreidesorten enthalten Stärke. Die Stärke wird beim Brauen von Enzymen zu vergärbarem Zucker abgebaut.
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Sternen Im Mittelalter wurden Gaststätten, die Bier brauten und ausschenkten, mit dem Hexagramm (Braustern) gekennzeichnet. So erhielten sie den Namen Sternen.
Braustern
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St. Gallen
Ab dem 10. Jahrhundert war Bier aus dem Kloster St. Gallen berühmt. Cervisa war das Haferbier für Mönche und Nonnen, Celia war das kräftige Starkbier vor allem für hohe Gäste, und Conventus für Gesinde und Bettler wurde aus dem Absud der stärkeren Biere gewonnen.
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Stiefel "Der Stiefel ist ein zumeist grosses Glas Bier im Offenausschank; er beinhaltet bis zu 3 Liter. Es gibt auch kleine Stiefel mit 3 dl Inhalt."
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Stout
Stout ist ein in England beheimatetes, fast schwarzes, obergäriges Bier aus stark geröstetem Malz.
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Sud
Ein Sud ist eine durch Sieden gewonnene Lösung. In der Braukunst bezeichnet man den Vorgang vom Maischen bis zum Kochen der Würze als Sud.
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Sudhaus
Im Sudhaus stehen Maischepfanne, Läuterbottich und Würzepfanne. Der eigentliche Brauvorgang im Sudhaus dauert rund sechs Stunden.
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Süffig
Süffig ist ein Ausdruck für gut trinkbar, angenehm schmeckend. Weizenbiere etwa sind mit viel Kohlensäure versetzt und so besonders süffig.
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Sumerer
Vor über 5000 Jahren entdeckten die Sumerer im heutigen Irak durch Zufall den Gärungsprozess. Die Sumerer waren das älteste Volk, das nachweislich Bier gebraut hat.
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Temperatur
Die ideale Trinktemperatur für Lager- und Spezialbier beträgt 8 bis 12 ° C. Die optimale Lagertemperatur liegt bei 4 ° C.
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Ten-Pack
Ten-Pack ist der englischsprachige Ausdruck für ein Zehnergebinde. Ten-Packs enthalten Bier in Einweg-Flaschen oder Dosen.
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Tonkrug Tonkrüge oder Steingutkrüge wurden seit dem Altertum als Trinkgefässe verwendet. Heute darf der Tonkrug in der Gastronomie nicht mehr verwendet werden, weil nicht sichtbar ist, ob das Bier bis zur Eichung eingefüllt ist.
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Trappistenbier
Trappistenbier ist ein obergäriges Bier, das in Belgien und Holland unter Zusatz von Kandiszucker gebraut wird. Trappistenbiere gären nach dem Abfüllen in der Flasche nach.
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Treberbrot
Ein Treberbrot wird mit frischem Malztreber gebacken. Werden dem Teig für 1 kg Brot 20 Gramm Malztreber beigefügt, erhält das Brot einen feinen, malzigen Geschmack.
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Trinken
Trinken ist lebensnotwendig. Da der Organismus permanent Flüssigkeit verliert (Verdunstung, Schwitzen, Urinabgabe), muss der Haushalt durch regelmässiges Trinken ausgeglichen werden.
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Trub
Trub werden die beim Würzekochen ausgeschiedenen Eiweissstoffe genannt. Der Trub wird vor der Gärung im Whirlpool entfernt.
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Tschechien
Die Tschechen sind die Weltmeister im Biertrinken. Der Pro-Kopf-Konsum beträgt 160 Liter pro Jahr. Zum Vergleich: Die Schweizer konsumieren nur auf einen Drittel, nämlich 55 Liter.
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Tulpe
Die Tulpe ist ein besonders schlankes Bierglas. Pilsner aber auch einheimische Biere werden vorzugsweise aus einer Tulpe getrunken.
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Ungefiltert
Beim ungefilterten Bier ist die Hefe nicht ausgefiltert. Ein ungefiltertes Bier ist daher trüb. Zwickelbiere sind typische ungefilterte Biere.
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Untergärig
Untergärige Hefe setzt sich bei der Gärung am Tankboden ab. Untergärige Hefe braucht Temperaturen zwischen 4 und 9 ° C. Bis Ende des 19. Jahrhundert die Kühlmaschine erfunden wurde, konnten untergärige Biere nur im Winter hergestellt werden. In der Schweiz werden heute praktisch ausschliesslich untergärige Biere gebraut.
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Vakuumdestillation
Die Vakuumdestillation wird zur Produktion von alkoholfreiem Bier bzw. Leichtbier eingesetzt. Bei der Vakuumdestillation wird dem herkömmlich gebrauten Bier der Alkohol schonend entzogen.
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Vergärbar
Indem die Maische mit Hopfen angereichert wird, wird das Bier haltbarer und besser vergärbar.
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Verkostung Die Verkostung oder Degustation von Bier dient zur Qualitätssicherung und zur Entwicklung neuer Produkte. Grosse Brauereien verfügen über sensorisch geschulte Teams zur Verkostung.
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Vitamine
Bier enthält vor allem B-Vitamine, wofür Malz und Hefe sorgen. Die in 1 Liter Bier enthaltene Menge an Vitamin B2 deckt 20% des menschlichen Tagesbedarfs ab. Bei Vitamin B6 sind es 36%, bei Pantothensäure 25% und bei Niacin 50%.
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Vollbier Vollbier kennt man in Deutschland. Vollbiere haben den gleichen Alkoholgehalt wie ein Pils, sind aber weniger herb. In der Schweiz entspricht das Lagerbier dem Vollbier.
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Vollmundigkeit Das Malz als wichtigster Geschmacksstoff gibt dem Bier seinen geschmacklichen Körper, der auch Vollmundigkeit genannt wird.
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Volumenprozente
Volumenprozente geben den Anteil des Alkohols im Bier an. Ein Bier mit 5 Volumenprozenten weist 5 ml Alkohol pro dl Bier auf.
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Warmes Bier Warmes Bier ist bei Erkältungen empfehlenswert. Das alte Hausmittel lindert nicht nur den Schnupfen, sondern enthält auch ätherische Öle und Bitterstoffe, die einen stark beruhigenden und Schlaf fördernden Effekt haben. Allerdings darf das Bier nicht über 40 ° C erwärmt werden, da sonst die wertwollen Inhaltsstoffe zerstört werden.
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Weihnachtsbier
Weihnachtsbier wird als speziell für die Adventszeit gebraut. Die Rezepte für die Weihnachtsbiere stammen von Brauern, welche die Spezialität Mitte des vorletzten Jahrhunderts für ihr eigenes Weihnachtsfest, ihre Familien und Freunde kreierten.
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Weissbier "Weissbier oder Weizenbier sind unterschiedliche Bezeichnungen für das gleiche Bier. Der Unterschied kann erklärt werden durch die gleiche Aussprache von "z" und ""ß"" im Mittelhochdeutschen oder mit dem Aufweissen, d.h. wenn die Kräuse nach oben steigt."
Weizenbier
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Weizen
Verwendet man beim Brauen Weizen statt Gerste, so entsteht das milde Weizenbier.
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Weizenbier Das obergärige Weizenbier wird mit mindestens 50% Weizenmalz hergestellt, der Rest ist Gestenmalz. Einige Weizenbiere sind aus reinem Weizenmalz hergestellt. Weizenbiere sind schwach gehopft und erhalten dadurch einen malzaromatischen Geschmack. Sie sind mit viel Kohlensäure versetzt und so besonders süffig.
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Weltbiermarkt
Weltweit werden jährlich rund 1,5 Mrd. hl Bier gebraut. Dies entspricht knapp 500'000'000'000 Stangen Bier à 3 dl. Die zehn grössten Brauereigruppen haben am Weltbiermarkt einen Anteil von gegen 60%.
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Whirlpool
Zwischen der Würzepfanne und dem Würzekühler kommt die Würze in den Whirlpool. Dort wird der Trub durch Zentrifugalkraft abgetrennt.
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Wiener Bier
Wiener Bier ist ein hellbraunes, klares Bier. Wiener Biere wurden, wie der Name besagt, ursprünglich in Wien hergestellt. Die Wiener Biere weisen einen süssen Geschmack auf.
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Würze
Im Läuterbottich wird die Maische in Würze und Treber getrennt. Die Würze wird sodann in die Würzepfanne geleitet, wo der Hopfen beigegeben wird. Nach dem Sieden wird die Würze abgekühlt und zum Gären geleitet, wo das Jungbier entsteht.
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Würzekochen Die Würze wird unter Zugabe von Hopfen gekocht. Diesen Vorgang nennt man Würzekochen. Dabei verdampft viel Wasser, wodurch der Würzegehalt steigt.
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Würzekühlung
Für die Würze folgt nach dem Würzekochen der Kälteschock im Würzekühler. Die Würze wird auf 7 bis 10 ° C abgekühlt.
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Würzepfanne
In der Würzepfanne wird die Würze wird mit Hopfen versetzt und gekocht. In der Würzepfanne wird der eigentliche Brauvorgang im Sudhaus nach rund sechs Stunden abgeschlossen.
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Würzespindel
Die Würzespindel ist ein Messgerät, das den Zuckergehalt der Würze prüft. Die Würzespindel misst die Stammwürze.
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Würzig
Als würzig bezeichnet man eher herbe Biere, bei dem man den Geschmack der Würze noch zu erkennen glaubt.
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Zapfen
Zapfen ist der Vorgang des Biereinschenkens aus dem Fass. Ein schön gezapftes Bier benötigt rund drei Minuten Zeit, wobei in mehreren Etappen gezapft wird.
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Zapfhahn Als Zapfhahn bezeichnet man die Ausschankvorrichtung zum Zapfen des Bieres ab Fass. Zapfhahnen gibt es in verschiedenen Ausführungen.
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Zitronenschnitz
Als in früheren Zeiten die Kronenkorken teilweise rosteten, wurde nach dem Entkorken die Flaschenöffnung mit einem frischen Zitronenschnitz gereinigt. Heute ist der Zitronenschnitz in der Flaschenöffnung bei einigen Biersorten Kult.
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Zusammensetzung
Die Zusammensetzung von Bier ist in der Lebensmittelverordnung geregelt. So muss Bier in der Regel klar sein, die Anforderungen an die Herstellung der Würze erfüllen, einen pH-Wert von 5,0 nicht übersteigen, einen Mindestgehalt an Kohlensäure von mindestens 0,3 Massenprozent aufweisen und aus einer Stammwürze von mindestens 10 Massenprozent hervorgegangen sein.
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Zutaten Bier besteht aus den vier Rohstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Als Bierzutaten sind in der Schweiz verschiedene zusätzliche Rohstoffe wie Reis, Mais, Zucker usw. zugelassen. Mit Ausnahme von Deutschland mit seinem Reinheitsgebot sind in vielen Ländern wesentlich mehr Bierzutaten gestattet.
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Zwickelbier Der Zwickel, ein keilförmiger Holzzapfen, den man früher in das Spundloch eines Lagerfasses schlug, gab dem Zwickelbier den Namen. Beim Zwickeln entnimmt der Braumeister dem Lagertank eine Probe, um den Reifegrad des Bieres festzustellen. Heute verkaufen zahlreiche Brauereien die noch ungefilterten, vitamin- und mineralienreichen Zwickelbiere in Flaschen.
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