
Theophil Roniger hat bereits bei seinen ersten Plänen an eine spätere Erweiterung des Sudhauses gedacht. Er liess genügend Platz frei, so dass ein Anbau gleicher Grösse möglich blieb.
Ab 1957 wurde der Erweiterungsbau direkt an das bestehende Sudhaus geplant und 1960 fertig gestellt. Der zweite Sudhausteil wurde dem älteren nachempfunden, jedoch ohne die monumentalen Säulen und die Jugendstildetails.
Anstelle des Roniger-Glasfensters steht im zweiten Teil eine Büste seines Sohnes Adolf Roniger. Die Inbetriebnahme der dritten Sudlinie erfolgte am 8. Februar 1960.