30.09.2008 08:00 
Massiv gestiegene Rohstoff- und Energiekosten führen zu Preisanpassung.

Das Unternehmen Feldschlösschen wird die Preise für seine Biere per 1. Januar 2009 um durchschnittlich 4,5 Prozent erhöhen. Grund ist der drastische Anstieg der Rohstoff- und Energiekosten.

Aufgrund der starken Verteuerung der Rohstoffe, der Verpackungsmaterialien sowie der Energie- und Transportkosten wird Feldschlösschen die Bierpreise per Anfang 2009 anpassen. Auch im laufenden Jahr sind die Kosten für die wichtigsten Rohstoffe für die Bierproduktion weiter angestiegen: Der Preis für Malz erhöhte sich zwischen Januar 2008 und August 2008 um 40 Prozent, jener für Hopfen im gleichen Zeitraum sogar um bis zu 400 Prozent (je nach Sorte). Auch Glas und Aluminium (Dosen) wurden deutlich teurer. Die Lage am Rohstoffmarkt bleibt auch in den kommenden Monaten angespannt.

"Wir können die deutlich gestiegenen Beschaffungskosten dank internen Optimierungsprozessen und Effizienzsteigerungen teilweise auffangen. Es ist jedoch nicht möglich, die massiven Kostensteigerungen gänzlich zu kompensieren", erklärt Feldschlösschen-CEO Thomas Metzger.

Die per 1. Januar 2009 wirksame Preiserhöhung beim Bier beträgt durchschnittlich 4,5%. Je nach Produktionsverfahren, verwendeten Rohstoffen und Gebinden weicht die Preisanpassung leicht von diesem Durchschnittswert ab. Die Preisanpassung beträgt somit 3 bis 6 Rappen pro Einheit (Flasche, Dose) und betrifft alle drei Verkaufskanäle: Detailhandel, Gastronomie und Getränkehandel.

Einführung einer Pauschale soll Anzahl Lieferfahrten und CO2-Ausstoss senken
Feldschlösschen reagiert auf die massiv gestiegenen Kosten auch mit der Einführung einer Pauschale von sieben Franken pro Lieferung. "Unsere Kunden in Gastronomie, Detailhandel und Getränkehandel sollen die Möglichkeit haben, ihre Lieferkosten selbst zu beeinflussen", erklärt Thomas Metzger. "Der Kunde kann durch die Bündelung seiner Bestellungen den Zustellrhythmus optimieren und damit seine Lieferkosten reduzieren.“ Feldschlösschen will mit der Einführung der Pauschale per Anfang 2009 die Effizienz der Logistik erhöhen und damit die Zahl der LKW-Fahrten und den damit verbundenen CO2-Ausstoss verringern.