Feldschlösschen bringt mit seinem neuen «2.4» ein «richtiges Bier mit halb so viel Alkohol». Vor allem in der Gastronomie entspricht das neue Produkt im Hinblick auf die neue Promillegrenze im Strassenverkehr einem grossen Bedürfnis. Es wird mit einem in der Schweiz einmaligen Verfahren produziert.
Mit der Bezeichnung «2.4» verweist das neue Bier direkt auf den Alkoholgehalt, welcher der Hälfte eines klassischen Lagerbiers mit 4,8 Volumenprozent entspricht. «Dank modernster Brautechnologie unterscheiden sich ‹2.4› und das Lagerbier ‹Feldschlösschen Original› kaum», hält Matthias Kiess, Senior Brand Manager Feldschlösschen, fest. Die Zusatzbezeichnung «max» steht für den «maximalen Geschmack». Die Einführung von «Feldschlösschen 2.4» in der Gastronomie beginnt in diesen Tagen. Ab 2004 dürfte es auch in mehreren Detailhandelsketten erhältlich sein. Feldschlösschen rechnet damit, mittelfristig grössere Volumen «2.4» absetzen zu können, als der heutige Ausstoss an gruppeneigenen alkoholfreien Bieren. Für die Entwicklung des neuen Produkts wurden Markttests mit mehreren hundert Konsumentinnen und Konsumenten vorgenommen. Einmaliges Verfahren «‹Feldschlösschen 2.4› wird mit einem in der Schweiz einmaligen Verfahren hergestellt», erklärte Roland Büttiker, Leiter Produktionsbetriebe. Dabei nutze man das technologische Know-how, das sich Feldschlösschen als weltweiter Anbieter von alkoholfreien und schwächer alkoholhaltigen Bieren erworben habe. Mit seinen hoch stehenden Produktionsverfahren wurde Feldschlösschen denn auch zum Kompetenzzentrum «alkoholfreie Biere» innerhalb der Carlsberg-Gruppe – des weltweit fünftgrössten Bierkonzerns, zu der die Feldschlösschen Getränke AG gehört – erkoren. Aufgrund der neuen Technologien ist «2.4» in keiner Weise vergleichbar mit den Light-Bieren, die vor rund 15 Jahren in der Schweiz auf den Markt kamen und mit dem Abebben der Light-Welle wieder verschwanden. Bei den Light-Bieren stand vor allem der reduzierte Kaloriengehalt im Vordergrund. Jetzt geht es um den geringeren Alkoholgehalt, wenngleich «2.4» auch weniger Kalorien als ein Lagerbier enthält. Den Unterschied von «2.4» zu alkoholfreien Bieren erklärte Roland Büttiker mit der Tatsache, dass die «Alkoholfreien» für viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht den gleichen Trinkgenuss bieten, wie alkoholhaltiges Bier: «Alkohol ist ein Geschmacksträger.» Gastronomie freut sich Nachdem in Österreich die 0,5-Promille-Grenze im Strassenverkehr Anfang 1998 eingeführt worden war, sank der Bier-Inlandausstoss innert Jahresfrist um 4,6%. Dabei war die Gastronomie wesentlich stärker betroffen als der Gesamtmarkt. Im Schweizer Biermarkt ging der Pro-Kopf-Konsum in den letzten 13 Jahren bereits um 20% Prozent zurück. Das neue Produkt soll dazu beitragen, den Rückgang nach Einführung der neuen Promillegrenze im Rahmen zu halten. «Die Gastronomie, die nach wie vor unter der Konsumflaute leidet, ist sehr froh über unser neues Bier», versicherte CEO Erwin Flückiger. Dies betreffe ländliche Gebiete noch stärker als städtische mit einem gut ausgebauten Netz für den öffentlichen Verkehr. Mit «2.4» gibt es nun eine vollwertige Alternative zum «Feldschlösschen Original» als Feierabendbier oder als Bier zum Essen. Der ideale Durstlöscher «2.4» eignet sich zu jeder Gelegenheit, sei es als Mittagsbier, Apérobier, Festbier oder Sportklubbier.
«‹2.4› wird für die Gastwirte sehr wichtig werden»: Gastro-Präsidenten testeten neues Bier
An der Präsidentenkonferenz von GastroSuisse in Bern hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, das neue «Feldschlösschen 2.4» zu testen. Reaktionen auf einen neuen Bier-Trend. René F. Maeder, Präsident Gilde etablierter Köche: «Mir schmeckt das ‹2.4›. Es ist leicht, sehr erfrischend und etwas weniger bitter wie ein klassisches Bier. Im Vergleich mit einem alkoholfreien Bier ist es wesentlich bieriger. Die Nachfrage nach einem solchen Bier schätze ich als gross ein. Die Imagepflege wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Ich kann ‹2.4› auf jeden Fall weiter empfehlen.» Annemarie Zurfluh, Gastro Uri: «Ich bin zwar keine typische Biertrinkerin, aber das ‹2.4› passt mir. Die Lancierung eines Biers mit weniger Alkohol ist nötig. Ich habe schon manche Diskussion am Stammtisch im Zusammenhang mit der Einführung der neuen 0,5-Promille-Grenze miterlebt. Die Bedenken, ob das Feierabendbier noch drin liegt, sind gross. ‹2.4› könnte eine Lösung sein.» Michel Rondez, Gastro Jura: «‹2.4› wird bestimmt seine Abnehmer finden. Dank dem reduzierten Alkoholgehalt kommt es sehr leicht daher, ein klassisches Bier, das jeden Tag genossen werden kann. Und auch der Preis ist interessant, kostet es doch nicht mehr, als ein herkömmliches Bier.» Florian Hew, Direktor GastroSuisse: «Schmeckt gut, leicht. Besser als ein alkoholfreies Bier, weniger bitter als ein klassisches Bier. Kurz: ‹2.4› ist eine gute Idee!» Klaus Künzli, Zentralpräsident GastroSuisse: «Ich habe zum ersten Mal einen Schluck probiert, es schmeckt gut. Ich spüre zwar einen Unterschied zu herkömmlichem Bier, aber er ist nicht negativ. Auf alle Fälle ist ‹2.4› die richtige Massnahme in der Problematik um Umsatzeinbussen im Gastgewerbe.» Casimir Platzer, Gastro Bern: «‹2.4› ist ein leichtes Bier, ein bisschen weniger kräftig als ein herkömmliches Bier. Die Idee finde ich gut. In den USA sind alkoholreduzierte Biere schon lange etabliert. Ich denke, dass bei uns das Bedürfnis nach einem solchen Bier vorhanden ist. Der typische Biertrinker wird aber wahrscheinlich weiter ‹sein› Bier trinken wollen.» Josef Wachter, Finanzchef GastroSuisse: «Ich bin kein grosser Bierkenner. Ich finde aber, ‹2.4› schmeckt sehr würzig. Der psychologische Einfluss mit der Herabsetzung der Promille-Grenze im Strassenverkehr dürfte das Umsteigen beeinflussen.» Ruedi Eberle, Gastro Appenzell Innerrhoden: «‹2.4› geht für mich in Richtung gespritzte Stange mit Wasser. Ich bin mir nicht sicher, ob sich richtige Biertrinker damit anfreunden können. Es ist doch wie beim Wein: Lieber der richtige Geschmack, dafür ein bisschen weniger trinken.» Hans Jakob Lanker, Gastro Appenzell Ausserrhoden: «‹2.4› ist ein Sommerbier, es muss kalt serviert werden. Ich denke, als Durstlöscher ist es wirklich gut, darauf müsste Feldschlösschen bei der Lancierung unbedingt hinweisen. Wer allerdings ein kräftiges Bier will, wird wahrscheinlich nicht auf ‹2.4› umsteigen.» Ruedi Notz, Vizepräsident Gastro Fribourg: «Das neue Feldschlösschen ist nicht schlecht. Ich habe alkoholfreies Bier nicht gerne, aber ‹2.4› mit reduziertem Alkoholgehalt hat wirklich Geschmack.» Vreni Balz, Gastro Femme: «Nach den ersten Schlücken ist es schwierig, einen Unterschied zu normalen Bieren festzustellen. Kalt serviert, ist ‹2.4› jedenfalls sehr bekömmlich. Ich bin vor allem überzeugt, dass ‹2.4› in naher Zukunft für die Gastwirte sehr wichtig werden könnte.»