26.11.2004 08:00 

Das erreichte die Feldschlösschen Getränke AG im Jahr 2003 bezüglich Umwelt

Weniger Wärme-, Strom-, Wasser- und Treibstoffverbrauch, mehr Bahntransporte: Die Feldschlösschen Getränke AG präsentierte bei der Vorstellung der neuen Gastrotank-Lastwagen auch Massnahmen und Zahlen zur Reduktion der Umweltbelastung.

«Für die Geschäftsleitung der Feldschlösschen Getränke AG ist der Umweltschutz seit Jahrzehnten integrierter Bestandteil der Unternehmenspolitik», erklärte Thomas Janssen, Leiter Technik und Umwelt. Entsprechend ist die gesamte Unternehmung nicht nur nach der Norm ISO 9001:2000 (Qualität) zertifiziert, sondern auch nach der Norm und ISO 14001 (Umwelt). Die Feldschösschen Getränke AG war damit 2003 die erste Schweizer Brauerei überhaupt, die für Qualität und Umwelt zertifiziert wurde. Anfang 2004 erhielt die Unternehmung durch die «Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)» zusätzlich das Zertifikat für den freiwilligen Klimaschutz. Damit bekennt sich die Feldschlösschen Getränke AG zur aktiven Reduktion der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energieeffizienz. Die Ziele und geplanten Massnahmen sind vom Bund audtiert. Ständige Vergleiche der Energiebilanzen mit anderer Ländergesellschaften innerhalb der Carlsberg-Gruppe zeigen den Feldschlösschen-Verantwortlichen den hohen erreichten Stand auf. Durch den Erfahrungsaustausch innerhalb der verschiedenen Standorte in der Schweiz und der Carlsberg-Gruppe werden laufend weitere Verbesserungspotenziale identifiziert. Mehr Bahntransporte Thomas Janssen legte für die realisierten Umweltverbesserungen konkrete Vergleichszahlen der Jahre 2003 und 2002 vor. So stieg 2003 der Anteil der Bahntransporte von den insgesamt sechs Produktionswerken (je drei Brauereien und Mineralwasser-Abfüllbetriebe) zu den eigenen Getränkeverteilzentren und zu Grosskunden mit Bahnanschluss um 7 % auf 44 %. Durch diese Verlagerungen entfielen weit über 3000 Lastwagenfuhren. In der Feinverteilung von den eigenen Getränkeverteilzentren zu den Kunden in Gastronomie, Getränke- und Detailhandel sank der Treibstoffverbrauch bei der Last- und Lieferwagenflotte pro Kilometer um 5 % und pro ausgelieferte Tonne sogar um 16 %. Gleichzeitig konnte der Schadstoff-Ausstoss massiv reduziert werden, nämlich bei Kohlendioxid und Stickoxiden um 15 % und bei Kohlenmonoxid sogar um 50 %. Erreicht wurde dies durch den Einsatz neuer, sparsamerer und gleichzeitig leistungsfähigerer Fahrzeuge, optimierte Tourenplanung sowie Chauffeur-Ausbildungen für ökonomisches Fahren. Von den neuen Gastrotank-Fahrzeugen werden ähnliche Verbesserungen erwartet. Weniger Energie An den sechs Produktionsstandorten führten Optimierungen bei betrieblichen Abläufen und an Anlagen, die Integration der Produktion der ehemaligen Cardinal-Brauerei in Rheinfelden in die Brauerei Feldschlösschen sowie der Einbau neuer, energieeffizienterer Anlagen zu vermindertem Wärme-, Strom- und Wasserverbrauch:

  • Der Wärmeenergieverbrauch sank um 6 % – dies trotz erheblicher Getränke-Mehrproduktion im Rekordsommer 2003. Die Reduktion entspricht umgerechnet einer Einsparung von 372 Tonnen Heizöl oder dem mittleren Energiebedarf von 715 Haushalten während eines Jahres. Der spezifische Verbrauch – gerechnet pro Hektoliter produzierter Getränke – reduzierte sich um 10%.
  • Der Elektrizitätsbedarf nahm um 1 % zu. Unter Berücksichtigung der höheren Produktion ergab sich aber eine deutliche Verminderung des spezifischen Verbrauchs pro Hektoliter Getränke um 4 %.
  • Der Wasserverbrauch der Produktionswerke reduzierte sich um 2%. Der spezifische Wasserverbrauch pro abgefüllten Hektoliter Getränke sank um 6 %. «Die gesamten Energieeinsparungen führten im Jahr 2003 zu einer relevanten Reduktion der Umweltbelastung», unterstrich Thomas Janssen. Als erfreulicher Nebeneffekt ergaben sich auch erhebliche Kosteneinsparungen. Die Verminderung des Energieverbrauchs sei eine Daueraufgabe, so Janssen weiter: «Wir wollen auch in diesem und in den kommenden Jahren weitere signifikante Verbesserungen unserer Umweltleistung erzielen.»