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Medienmitteilung


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Braumeister Stéphane Quellet präsentiert an der Medienkonferenz das neue «Feldschlösschen Urtrüb» .

 
Rheinfelden, 6. August 2004

«Feldschlösschen Urtrüb»: ein urchiges Bier

Jetzt gibt es einen Grund auf die guten alten Zeiten anzustossen: Mit dem «Urtrüb» braut Feldschlösschen wieder ein Bier wie anno 1876.

Wie der Name schon sagt, ist «Feldschlösschen Urtrüb» ein unfiltriertes – und daher leicht trübes – Bier. Es hat 5,0 Volumenprozent Alkohol und verfügt über einen harmonischen und ausgewogenen Geschmack. «Feldschlösschen Urtrüb» ist ab sofort in der Gastronomie und im Detailhandel erhältlich. Das «Urtrüb» ist der Nachfolger von «Quinto». «Das Fünf-Korn-Konzept von ‹Quinto› war nur schwer zu kommunizieren», erklärt Matthias Kiess, Senior Brand Manager Feldschlösschen. «‹Quinto› war für die Kunden nicht auf den ersten Blick als naturtrübes Bier zu erkennen. Das ändern wir nun.» Das «Feldschlösschen Urtrüb» wird traditionell gebraut, so wie es schon der Gründer von Feldschlösschen, Theophil Roniger, getan hatte. Es schmeckt daher «wie in den guten alten Zeiten». Zusammen mit Mathias Wüthrich hatte Braumeister Theophil Roniger 1876 die «Brauerei zum Feldschlösschen» gegründet. Deshalb ist auf der «Urtrüb»-Etikette auch das Portrait von Theophil Roniger abgebildet.

Ein Brauer und sein Erfolgsrezept: Theophil Roniger
Das neue «Feldschlösschen Urtrüb» wird traditionell gebraut, so wie es schon Theophil Roniger getan hatte. Doch wer war Theophil Roniger? Als Gründungsdatum der Brauerei Feldschlösschen gilt der 8. Februar 1876. An diesem Datum braute Theophil Roniger das erste Feldschlösschen-Bier. Bereits zuvor hatte er im (heute noch bestehenden) Wirtshaus Sonne im aargauischen Magden eine kleine Hausbrauerei betrieben und sich mit seinem Bier einen guten Ruf erworben. In der «Sonne» lernte Roniger wahrscheinlich auch den finanzkräftigen Landwirt Johann Wüthrich kennen. Dieser schlug Theophil Roniger eines Tages vor, eine eigene Brauerei einzurichten, wie Emil Roniger später in einem Buch über seinen Vater berichtete. «Wo denkst du hin, ich bin nur ein armer Bierbrauer», antwortete Theophil Roniger. Doch Wüthrich meinte nur: «Das Geld habe ich schon, aber ich brauche deine Intelligenz.» Bescheidene Anfänge Gesagt, getan: Kurz darauf gründeten Theophil Roniger und Johann Wüthrichs Sohn Mathias die Brauerei zum Feldschlösschen. Das Feldschlösschen-Bier wurde dank seiner ausgezeichneten Qualität schnell zu einem Begriff. Theophil Roniger hatte während seiner Lehr- und Wanderjahre in verschiedenen Brauereien in Deutschland gearbeitet und dort sein Handwerk offenbar gut gelernt. Dort hatte er übrigens auch den Namen für seine eigene Brauerei entdeckt: bei der Brauerei Feldschlößchen in Braunschweig. Die Anfänge des Unternehmens in Rheinfelden waren bescheiden: Im Gründungsjahr wurden 2000 Hektoliter Feldschlösschen-Bier gebraut (heute entspricht das ungefähr der Produktion eines halben Tags). Doch das junge Unternehmen wuchs rasant: Im zweiten Betriebsjahr waren es bereits doppelt so viele.1885 betrug der Jahresausstoss bereits 18’870 Hektoliter, und 1898 waren es schon 100’000 Hektoliter. Zu den Erfolgsgeheimnissen der jungen Brauerei Feldschlösschen gehörte auch, dass die beiden Gründer ganz auf das damals neue Transportmittel Eisenbahn setzten. Im Gegensatz zur Konkurrenz, die weiterhin vor allem mit Pferdefuhrwerken ihre Kundschaft belieferten, waren Theophil Roniger und Mathias Wüthrich so in der Lage, den gesamten schweizerischen Biermarkt zu erschliessen. «Er baut und baut uns Schlösser…» 1890 wurde die Brauerei Feldschlösschen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Theophil Roniger nahm als Direktor das Schicksal des Unternehmens in die Hände. Mathias Wüthrich zog sich aus dem Alltagsgeschäft weitgehend zurück, blieb aber Verwaltungsratspräsident. Theophil Roniger legte in der Folge das Schwergewicht auf den Ausbau der Brauerei. Er bemühte sich, die Dividende stets klein zu halten und investierte das Geld lieber in die Brauerei. Nicht zur Freude aller. Ein unzufriedener Aktionär kritisierte Roniger bei einer Generalversammlung: „Er baut und baut uns Schlösser, doch die Dividende wird nicht besser.“ Trotz der Klagen einzelner Aktionäre: Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Unternehmens und der Vergrösserung der Produktionsanlagen in Rheinfelden legte Theophil Roniger den Grundstein für die Entwicklung hin zum Grossunternehmen. 1913 starb Theophil Roniger. Die Leitung des Feldschlösschens übernahm sein Sohn Adolf Roniger, der für die Weiterentwicklung des Unternehmens besorgt war. Adolf Roniger leitete das Unternehmen in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten bis zu seinem Tod 1961. Das traditionelle «Feldschlösschen Urtrüb» Das von Braumeister Theophil Roniger 1876 gebraute Bier war dunkler als unser heutiges Lagerbier und mehr oder weniger naturtrüb. In seinem Kupfersudwerk verwendete Roniger für die Herstellung der Bierwürze die bereits vor 10’000 Jahren kultivierte Gerste. 1876 standen natürlich auch schon Weizen und Roggen (der ursprünglich ein Unkraut in den Weizenfeldern war) zur Verfügung. Wie schon zu Ronigers Zeiten, ist es auch heute noch die Kunst des Brauers, dem Bier die faszinierende Urtrübung zu verleihen. Die Urtrübung ist das Ergebnis aus einem Zusammenspiel von Hefen und den wertvollen Getreideinhaltsstoffen und eines der traditionellen Elemente von Urtrüb. Aus dem Glas, mit der exzellenten Schaumkrone, schimmert aus der Urtrübe die bernsteingoldene Farbe hervor. Der geschmeidige Duft nach Getreide ist ausbalanciert mit einer dezenten Hopfennote. Im Antrunk wartet ein volles Aroma mit nussigen Anklängen. Ein samtiger Abgang macht das Feldschlösschen Urtrüb zu einem einzigartigen Erlebnis. Nicht in Vergessenheit geraten Seit den Zeiten von Theophil Roniger hat sich einiges geändert bei der Brauerei Feldschlösschen. Doch in Vergessenheit geraten ist der Gründervater natürlich nicht. Seinem Grundsatz, die Qualität des gebrauten Bieres stets an die oberste Stelle zu setzen, ist das Unternehmen bis heute treu geblieben. Ohne Theophil Ronigers Weitsicht und Tatkraft wäre die Feldschlösschen Getränke AG nicht das, was sie heute ist: die grösste Getränkefirma der Schweiz. An den grossen Braumeister erinnern in Rheinfelden unter anderem die Wappenscheibe im Sudhaus sowie die nach ihm benannte Zufahrtsstrasse zur Brauerei. Und jetzt natürlich auch das «Feldschlösschen Urtrüb», ein Bier, das traditionell gebraut wird, so wie es schon Theophil Roniger getan hatte.

Die Bierpalette der Feldschlösschen Getränke AG für den Schweizer Markt

Zur Geschichte von Feldschlösschen
 
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