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Unterschiedliche Rohstoffe – unterschiedliche Biere

Malz ist die Seele
Hopfen die Würze
Hefe der Geist und
Wasser der Körper des Bieres



In Deutschland besagt das Reinheitsgebot, dass Bier nur mit den vier Rohstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt werden darf. In der Schweiz besteht ein solches Gebot zwar nicht, doch werden die meisten Biere ebenfalls ausschliesslich mit diesen vier Rohstoffen gebraut. Laut Lebensmittelverordnung dürfen hierzulande auch weitere Rohstoffe, namentlich andere Getreidesorten, verwendet werden.

Bier besteht zu 92% aus Wasser. Das Brauwasser ist weich und daher kalkarm, geschmacklich rein sowie biologisch einwandfrei. Es stammt in der Regel aus einer separaten Quelle.

Für einen Hektoliter Bier werden rund 17 kg Gerstenmalz benötigt. Es prägt Farbe und Geschmack des Bieres. Beim Mälzen wird die Gerste im Wasser eingeweicht, anschliessend an der Wärme zum Keimen gebracht und schliesslich auf der Darre getrocknet. Für einzelne Biere werden neben der Gerste weitere Getreidesorten (etwa Weizen, Roggen, Reis, Mais) verwendet. Für dunkles Bier kommt geröstetes Malz zum Einsatz. Das in der Schweiz verwendete Braumalz stammt vorwiegend aus Deutschland und Frankreich.

Hopfen kommt aus drei Gründen in die Würzepfanne, pro Hektoliter je nach Biertyp zwischen 80 und 200 Gramm. Der Hopfen verleiht dem Bier den typisch herben Geschmack, macht das Bier auf natürliche Weise haltbar und sorgt für einen schönen Schaum. Die in der Schweiz verwendeten Hopfenpellets bzw. -extrakte stammen vorwiegend aus Deutschland und den USA. Ein Teil der Hopfenproduktion stammt aus der Schweiz, wovon die Feldschlösschen Getränke AG etwa die Hälfte verarbeitet.

Zum Vergären der Bierwürze braucht es Hefe, und zwar rund 1 Liter pro Hektoliter Würze. Sie bestimmt wesentlich den Charakter und Geschmack des Bieres. Mit Ausnahme der naturtrüben Biere wird die Bierhefe vor der Abfüllung herausfiltriert. Entsprechend sind auf der Zutatenliste zumeist nur die drei Rohstoffe Wasser, Malz und Hopfen zu finden. Die Feldschlösschen Getränke AG züchtet ihre Hefen in eigenen Reinkulturen.

Feldschlösschen mit Mineralwasserqualität
Die Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden besitzt vier eigene Tiefenquellen im Magdenertal (Gebiet der Nachbargemeinde Magden). Die Bohrungen reichen bis in eine Tiefe von 300 Metern. Das Brauwasser aus allen vier Quellen hat durch die Jahrhunderte dauernden Fliesswege durch die Felsgesteine Mineralwasserqualität erlangt. Es zeichnet sich aus durch eine hervorragende, konstante Reinheit sowie wertvolle Mineralien und wichtige Spurenelemente. Das Brauwasser ist rund 700-jährig und daher geschützt vor (Umwelt-) Einflüssen der modernen Zivilisation wie etwa Nitrat oder der Gefahr von Verunreinigungen durch Unglücksfälle. Dies ist für die Zukunftssicherung der Brauerei mitentscheidend.

Die Brauereien Cardinal in Freiburg und Valaisanne in Sitten brauen mit qualitativ ebenfalls hervorragendem Quellwasser.
So entsteht aus erstklassigen Rohstoffen hervorragendes Bier

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